05. Juli 2018 / 05:30 Uhr

Hansa-Zugang Mirnes Pepic: Ich will immer den Ball haben

Hansa-Zugang Mirnes Pepic: Ich will immer den Ball haben

Sönke Fröbe
Ostsee-Zeitung
Mirnes Pepic (v.) kam vom FC Erzgebirge Aue zum FC Hansa.
Mirnes Pepic (v.) kam vom FC Erzgebirge Aue zum FC Hansa. © Johannes Weber
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Der Mittelfeld-Allrounder hofft nach einem Jahr ohne Einsatz in Aue beim Hansa Rostock auf den Durchbruch.

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Im fünften Anlauf hat es auch bei Mirnes Pepic mit einem Treffer geklappt. Im Testspiel gegen den Rostocker FC eröffnete der laufstarke Mittelfeldspieler am Dienstagabend den Torreigen des FC Hansa, der gegen den Verbandsligisten am Ende mit 8:0 gewann. Es war das 45. Tor für die Rostocker in der Vorbereitung und das erste für den Deutsch-Montenegriner im Hansa-Trikot. Der Neuzugang von Zweitligist Erzgebirge Aue will sich nach einem Jahr ohne Pflichtspieleinsatz beim Koggenklub durchsetzen. „Ich will endlich wieder zeigen, was ich drauf habe“, sagt Pepic.

In den bisherigen Partien gegen unterklassige Teams ließ der 22-Jährige sein Können schon mal aufblitzen. Zweikampf- und laufstark, dynamisch und mit guter Übersicht könnte der 1,78 Meter große Mittelfeldmann ein belebendes Element im Hansa-Spiel werden. „Ich bin ein Spieler, der immer den Ball haben will“, sagt Pepic, der 2016 vom SC Paderborn nach Aue gekommen war. Für die Ostwestfalen kam er in zwei Bundesliga- und neun Zweitliga-Spielen zum Einsatz, auch in Aue schaffte er den Durchbruch nicht: Nach immerhin noch acht Einsätzen in der Saison 2016/17, geriet Pepic nach mehreren Trainerwechseln bei den Erzgebirglern aufs Abstellgleis und kam in der vergangenen Saison überhaupt nicht mehr zum Zug.

„Ich will in Rostock wieder das machen, was ich liebe: Fußball spielen! Ich will mich weiterentwickeln und die gemeinsamen Ziele mit dem Verein, die ich mir auch selbst gesetzt habe, erreichen“, sagt Pepic und verspricht, „hart zu arbeiten, um in die 2. Liga zurückzukommen“.

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Pavel Dotchev hält viel von dem offensiven Mittelfeldspieler, den er 2016 nach Aue geholt hatte, glaubt aber auch, dass Pepic noch Zeit braucht. „Mirnes hat zuletzt wenig gespielt. Ob er sofort Stammspieler werden kann, weiß ich nicht. Aber er wird mit der Zeit immer bessere Leistungen abrufen und sich durchsetzen", ist der Hansa-Trainer überzeugt. Auf dem Platz brauche er viele Freiheiten, die Dotchev ihm auch gewähren will: „Spielertypen wie Pepic oder auch Merveille Biankadi sollte man nicht einschränken, sie müssen sich austoben.“ Das tut Pepic am liebsten als „Achter“ im offensiven Mittelfeld. „Das ist die perfekte Position für mich. Ich kann aber auch auf der ,6’ oder der ,10’ spielen, das ist kein Problem.“

Mirnes Pepic ist nach Djordije Cetkovic (2006-08) und Milorad Pekovic (2013/14) der dritte Spieler aus Montenegro, der im Hansa-Trikot aufläuft. Geboren wurde er in der Hauptstadt Pogorica als der mittlere von fünf Brüdern. Der älteste ist bei Hansa kein Unbekannter. Vor fünf Jahren stellte sich Hasan Pepic (25, heute VSG Altglienicke), der in seiner Jugend für Dynamo Dresden, den VfB Stuttgart, den KSC und für die U 20 von Juventus Turin spielte, in Rostock im Probetraining vor. Überzeugen konnte er den damaligen Cheftrainer Andreas Bergmann damals nicht. Das will will sein jüngerer Bruder unter Dotchev jetzt nachholen.

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Tor: Ioannis Gelios (Neuzugang - kommt vom FC Augsburg, Torhüter), ab Sommer 2018 im Verein ©
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