12. Oktober 2021 / 08:11 Uhr

Werner, Weltspitze, WM: Die Analyse von Bundestrainer Hansi Flick zum Sieg in Nordmazedonien

Werner, Weltspitze, WM: Die Analyse von Bundestrainer Hansi Flick zum Sieg in Nordmazedonien

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Bundestrainer Hansi Flick hat den 4:0-Sieg über Nordmazedonien eingeordnet.
Bundestrainer Hansi Flick hat den 4:0-Sieg über Nordmazedonien eingeordnet. © Federico Gambarini/dpa
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Der erste Schritt ist getan: Das DFB-Team konnte sich durch ein 4:0 in Nordmazedonien für die WM in Katar qualifizieren. Bundestrainer Hansi Flick sprach nach dem Sieg in Skopje unter anderem über Doppeltorschütze Timo Werner und den "weiten Weg" zurück in die Weltspitze.

Das erste Ziel ist erreicht: Hansi Flick durfte am Montagabend in Nordmazedonien in seinem fünften Spiel als Bundestrainer den fünften Sieg feiern. Der vom Ergebnis her klare 4:0-Erfolg in Skopje war gleichbedeutend mit der Qualifikation für die WM 2022 in Katar. Hervorzuheben war insbesondere die Leistung des zuletzt in die Kritik geratenen Stürmers Timo Werner, der einen Doppelpack zum Sieg beisteuerte.

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Im Anschluss an das Spiel erklärte der Chelsea-Profi bei RTL, dass ihm der neue Bundestrainer "sehr gut" tue. Auch der Ex-Bayern-Coach hatte für Werner lobende Worte parat und nannte weitere Erkenntnisse aus dem Spiel. Hansi Flick über ...

… die Treffer von Timo Werner: „Die Tore waren sehr schön, er hat gut abgeschlossen. Der Knoten ist geplatzt, auch bei ihm. Auch die Mannschaft hat sich für ihn gefreut, weil er zuletzt etwas in der Kritik war. Das ist auch Teil der Entwicklung, die wir als Trainerteam fördern wollen und gut finden.“

… den 4:0-Erfolg in Skopje: „Die erste Halbzeit war ein wenig wild, die Entschlossenheit und Präzision haben gefehlt. Nach der Pause haben wir es dann deutlich besser gemacht und verdient gewonnen.“

… die Quali für die WM: „Wir haben uns als erste Nation qualifiziert, das war unser erstes Ziel. Ich trinke jetzt erstmal ein Wasser, dann schauen wir weiter. Ich glaube, dass die Mannschaft einen Schritt gemacht hat, auch heute haben wir wieder die Mentalität gezeigt. Nach dem Tor wurde der Knoten gelöst, das braucht die Mannschaft aktuell noch. Bis nächsten November haben wir Zeit, die Dinge noch besser zu machen – ich freue mich auf diese Aufgabe.“

… den Blick Richtung Weltspitze: „Es ist noch ein weiter Weg. Ich weiß nicht, wie weit wir nächstes Jahr sein werden. Aber ich weiß: Mit dieser Mentalität ist einiges machbar. Von der Qualität her können unsere Spieler auch gegen Frankreich, Italien, Spanien oder Belgien bestehen. Ich bin da sehr zuversichtlich.“


… die Nominierung im November: „Das ist ein schmaler Grat, was man da macht. Wir werden das in Ruhe analysieren und die nächsten Bundesligaspiele abwarten. Momentan bin ich sehr zufrieden, aber wir werden schauen, wen wir noch mit dazu nehmen.“