13. April 2021 / 23:57 Uhr

"Ob ich dann beim DFB bin...": Flick hält sich Zukunft nach Bayern-Aus in der Champions League offen

"Ob ich dann beim DFB bin...": Flick hält sich Zukunft nach Bayern-Aus in der Champions League offen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Trainer Hansi Flick hat sich ungewöhnlich offen zu seiner Zukunft geäußert.
Bayern-Trainer Hansi Flick hat sich ungewöhnlich offen zu seiner Zukunft geäußert. © 2021 Getty Images
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Nach dem Champions-League-Aus des FC Bayern dürfte die Frage nach der Zukunft von Trainer Hansi Flick wieder in den Mittelpunkt rücken. Unmittelbar nach dem Spiel in Paris am Dienstag äußerte sich der Coach selbst ungewöhnlich offen – und sprach über Optionen bei Bayern und beim DFB.

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Die aktuelle Saison ist beim FC Bayern im Wesentlichen gelaufen. Nach dem Ausscheiden aus der Champions League am Dienstagabend geht es "nur" noch um die Titelverteidigung in der Bundesliga – und dort ist der Vorsprung mit fünf Punkten sechs Spieltage vor dem Ende überaus komfortabel. Nur logisch war es daher, dass der Fokus unmittelbar nach Abpfiff schon in Richtung Zukunft ging. Nach feinfühligem Lob von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus äußerte sich Trainer Hansi Flick bei Sky so offen wie noch nie zu seiner persönlichen Zukunft über die Saison hinaus.

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Flick: "Man macht sich immer Gedanken"

Flick deutete dabei an, dass er noch keine Entscheidung darüber getroffen hat, ob er weiter beim deutschen Rekordmeister bleibt und seinen Vertrag bis 2023 erfüllt oder – auch wegen der Streitigkeiten mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic – womöglich als Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw zum DFB wechseln könnte. "Deswegen wird sie in all den Dingen – egal wie meine Entscheidung fällt – komplett hinter mir stehen", sagte Flick. "Deswegen wird sie in all den Dingen – egal wie meine Entscheidung fällt – komplett hinter mir stehen." Zudem gestand er, dass er durchaus über die Zukunft nachdenkt: "Egal ob jetzt hier alles wunderbar läuft oder nicht: Man macht sich immer Gedanken."

Der 56-Jährige bedachte in seinem Monolog auch ausdrücklich die Gerüchte um einen Wechsel zum DFB – und deutete zumindest an, dass dies eine Option sein könnte: "Ob ich dann beim DFB bin vielleicht, dort vielleicht einen anderen Rhytmus hätte – das ist denen vollkommen egal", sagte er in Richtung seiner Familie.



Als Argument für den DFB-Posten meinte er dies ausdrücklich nicht, wie er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel klarstellte. Für ihn persönlich sei insbesondere klar, dass er weiter als Trainer arbeiten wolle: "Der Job macht mir unheimlich Spaß", schwärmte Flick.

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