21. Februar 2020 / 23:39 Uhr

Bayern-Trainer Hansi Flick verpokert sich bei Aufstellung gegen den SC Paderborn: "Nicht alles geklappt"

Bayern-Trainer Hansi Flick verpokert sich bei Aufstellung gegen den SC Paderborn: "Nicht alles geklappt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kein gutes Startelf-Debüt: Alvaro Odriozola hatte seine Probleme - Flick-Experiment nicht gelungen.
Kein gutes Startelf-Debüt: Alvaro Odriozola hatte seine Probleme - Flick-Experiment nicht gelungen. © Sebastian Widmann/Getty Images, Thomas Bach/Imago Images
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Hansi Flick hatte im Bundesliga-Spiel gegen den SC Paderborn in die Trickkiste gegriffen und seine Mannschaft anders formiert. Doch die Dreierkette brachte den Rekordmeister in die Bredouille.

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Das Experiment ging fast nach hinten los! Hansi Flick hat seinen FC Bayern mit einer ungewohnten Abwehrformation beim mühevollen 3:2-Sieg gegen den SC Paderborn etwas in die Bredouille gebracht. Aufgrund der Sperren von Jerome Boateng und Benjamin Pavard musste Flick seine Abwehrreihe umstellen - und baute sie nicht nur personell anders auf. Auch taktisch änderte Flick sein System von einer Vierer- auf eine Dreierkette. Joshua Kimmich, David Alaba und Lucas Hernandez bildeten die Reihe vor Keeper Manuel Neuer.

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Das ging in der ersten Halbzeit auch zunächst gut auf. "Klar, da hat nicht alles immer alles wunderbar geklappt. In der ersten Halbzeit haben wir es gerade defensiv ganz gut gemacht, da haben wir gut gestanden und kaum etwas zugelassen. Wir haben im Spiel nach vorn aber nicht alles ganz so sauber ausgespielt", sagte Flick nach dem Spiel bei DAZN. Doch in der zweiten Halbzeit tat sich seine Mannschaft deutlich schwerer, war anfälliger gegen die schnellen Paderborner.

Neuer patzt vor dem 1:1 schwer

Für Keeper Neuer - der vor dem 1:1 der Paderborner schwer patzte - war das aber einkalkuliert. "Wir mussten etwas umstellen, aufgrund der Sperren. Deshalb war es eine neue Mannschaft auf dem Platz. Das hat man gemerkt. Zudem haben wir in einer anderen taktischen Formation gespielt. Es war klar, dass wir nicht so weiterspielen können, wie in den vergangenen Wochen", sagte er.

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Vor allem Neuzugang Alvaro Odriozola, der auf der rechten Seite eher als Flügelspieler agierte, hatte doch ein paar Anlaufschwierigkeiten in seinem ersten Startelf-Einsatz für den FC Bayern. Von ihm kamen kaum Flanken, er war wenig Durchsetzungsstark und verlor einige Bälle. "Es ist klar, dass nicht alles klappen kann bei ihm. Er hat viel investiert und geackert. Es war ok für den Einstand", sagte Neuer über seinen neuen Mitspieler.

Flick stellt in der zweiten Halbzeit auf eine Viererkette um

Flick nahm in dann nach 63 Minuten vom Platz - und brachte Kingsley Coman. Dadurch stellte der Bayern-Trainer auch auf eine Viererkette um. "Heute hat man gesehen, dass es dann über die Flügel nicht ganz so funktioniert hat", sagte Flick über sein Experiment mit der Dreierkette. "Als Gnabry und Coman auf den Flügeln waren, war mehr Schwung und Gefährlichkeit da, das hat uns sehr gut getan", so der Bayern-Trainer.

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In der Tat spielte der Rekordmeister dann wieder mehr über die Flügel - und hatte bessere Chancen. Die schnellen Außen spielten ihr Tempo aus, zudem war die Hereinnahme von Thomas Müller wichtig, der in der Mitte die Paderborner mehr unter Druck setzte.

Gegen den FC Chelsea am Dienstag in der Champions League wird Flick so wohl wieder zu einer Viererkette zurückkehren - mit Boateng in der Innenverteidigung.

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