16. Februar 2018 / 06:00 Uhr

Hansi Hinterseer schreibt im SPORTBUZZER: So wurde ich zum Ski-Star

Hansi Hinterseer schreibt im SPORTBUZZER: So wurde ich zum Ski-Star

Hansi Hinterseer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Olympiateilnehmer und Entertainer Hansi Hinterseer schreibt im SPORTBUZZER. Der ehemalige Skirennsportler erklärt, wie er zum renommierten Skifahrer wurde - und später zum Star der volkstümlichen Musik wurde.

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Mit zwei Jahren bin ich das erste Mal auf den Brettln gestanden und hab die Ski an den Füßen wie andere die Schuhe. Die Seidlalm, auf der ich aufgewachsen bin, liegt direkt an der Streif. Hier haben die Großen dieser Zeit trainiert. Und ich als Bub mittendrin. Als 14-Jähriger bin ich ins Nationalteam aufgenommen worden, als bis heute jüngstes ÖSV-Teammitglied.

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Hineingewachsen bin ich in den Skisport mit Legenden aus Kitzbühel wie Toni Sailer, mit seinen drei olympischen Goldmedaillen und sieben Weltmeistertiteln – und meinem Vater Ernst Hinterseer, mit Olympia-Gold im Slalom und Bronze im Riesenslalom bei den Winterspielen 1960 in Squaw Valley.

Österreich liebt seine Ski-Volkshelden

Charaktere wie „Herminator“ Hermann Maier sind in Österreich Volkshelden. Als er sich vom Skisport verabschiedet hat, hat das Land getrauert. Ich scheine auch von klein auf eine Art gehabt zu haben, die die Leute mögen. Sie spüren, dass ich das, was ich mache, wirklich so meine. So wie ich früher alles daran gesetzt habe, Topleistungen im Sport zu bringen, so stehe ich heute hundertprozentig zu meiner Musik.

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Als Jack White vor gut 25 Jahren auf mich zukam, dachte ich mir, der Franz Beckenbauer und der Toni Sailer haben eine Platte aufgenommen, dann mache ich halt auch eine und gehe danach wieder zum Skifahren. Aber es kam anders. Zuerst dachten die Skifahrerkollegen, jetzt spinnt der Hansi. Doch als es nach oben ging, waren die Burschen schon beeindruckt. Als Sportler wissen die, wie schwer es ist, oben zu bleiben. Egal ob im Showbusiness oder im Sport. Man muss einen festen Willen und eine gute Kondition haben. Und eine gewisse Lockerheit braucht man auch. Die Fannähe habe ich dabei immer gepflegt. Den Fans verdanke ich ja alles.

Der Goldfahrplan: Hier können deutsche Athleten abräumen

Sonntag, 25. Februar (ZDF/Eurosport): Für einen goldenen Abschluss sollen die deutschen Piloten Francesco Friedrich, Nico Walther und Johannes Lochner im Viererbob sorgen. Ab 1.30 Uhr geht er in den Eiskanal. Um 5.10 Uhr kämpfen sensationell die deutschen Eishockey-Spieler um das letzte Gold von Olympia 2018. Gegner sind die Olympischen Athleten aus Russland. Zur Galerie
Sonntag, 25. Februar (ZDF/Eurosport): Für einen goldenen Abschluss sollen die deutschen Piloten Francesco Friedrich, Nico Walther und Johannes Lochner im Viererbob sorgen. Ab 1.30 Uhr geht er in den Eiskanal. Um 5.10 Uhr kämpfen sensationell die deutschen Eishockey-Spieler um das letzte Gold von Olympia 2018. Gegner sind die Olympischen Athleten aus Russland. ©

Bevor ich Ende Februar auf Tournee gehe, bin ich daheim in Kitzbühel am Hahnenkamm, an dem ich das Skifahren gelernt habe, in der Früh noch immer gern der Erste auf der Piste.