13. Juli 2020 / 06:31 Uhr

Hansi Müller rät Ex-Klub zu Transfers: Auf diesen Positionen muss der VfB Stuttgart nachrüsten

Hansi Müller rät Ex-Klub zu Transfers: Auf diesen Positionen muss der VfB Stuttgart nachrüsten

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der ehemalige Fußballer Hansi Müller spricht über das Bundesliga-Comeback seines Ex-Klubs VfB Stuttgart.
Der ehemalige Fußballer Hansi Müller spricht über das Bundesliga-Comeback seines Ex-Klubs VfB Stuttgart. © dpa/Montage
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Der VfB Stuttgart muss nach Ansicht von Klublegende Hansi Müller den Kader personell verstärken. Besonders in der Offensive sieht der Europameister Handlungsbedarf.

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Nach Ansicht von Ex-Nationalspieler Hansi Müller muss sich Aufsteiger VfB Stuttgart personell verstärken, um in der kommenden Saison der Bundesliga die Klasse halten zu können. "Mit dem aktuellen Kader wird es ganz, ganz schwer, in der Bundesliga zu bestehen", sagte der 62-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

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"Vor allem vorne muss etwas passieren. Oberstes Ziel muss sein, einen Knipser zu holen. Den hat der VfB bisher nicht. Nicolas Gonzalez hat letzte Saison zwar 14 Tore gemacht, da waren aber auch einige Elfmeter dabei. Insgesamt zeigt er als argentinischer Nationalspieler nicht das, was man erwarten darf", so Müller.

Auch defensiv müsse man noch nachrüsten, sagte Müller: "Es braucht einen Abwehrspieler, der heraussticht, den Laden hinten anweist und zusammenhält. Ein Marc Oliver Kempf, Marcin Kaminski oder Atakan Karazor können das nicht oder nur bedingt. Holger Badstuber fehlt hier und da inzwischen die Geschwindigkeit. Generell wird's brenzlig, wenn schnelle Stürmer kommen."

Fünf Millionen für Transfers

Dass die finanziellen Folgen der Corona-Krise die Suche nach Verstärkung erschweren, ist Müller dabei durchaus bewusst. "Das Budget ist begrenzt und der Markt schwierig, das ist klar", sagte der Europameister von 1980. Laut Stuttgart-Sportdirektor Sven Mislintat stehen dem VfB aktuell rund fünf Millionen Euro für Spielertransfers zur Verfügung.

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Dass die Schwaben kommende Saison, anders als in der 2. Liga, nicht mehr Woche für Woche Favorit sind, dürfte ihnen entgegen kommen, glaubt Müller. "Diesen Druck, immer gewinnen zu müssen, hast du als Aufsteiger nicht mehr", sagte er: "Allerdings brauchst du schon ein gutes Auftaktprogramm, bei dem du punkten und Selbstvertrauen tanken kannst. Wenn du gleich drei, vier dicke Brocken kriegst, hängst du womöglich sofort unten drin und hast doch wieder Unruhe. Generell gilt: Irgendwelche Zukunftsvisionen sollte der VfB erstmal in der Schublade lassen. Es geht erstmal darum, drin zu bleiben, und um nichts anderes."