24. Dezember 2020 / 11:31 Uhr

Harte Nuss zum Fest für Dresdner Volleyballerinnen

Harte Nuss zum Fest für Dresdner Volleyballerinnen

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Alexander Waibl kann seinem Team keine Festtagsruhe gönnen.
Alexander Waibl kann seinem Team keine Festtagsruhe gönnen. © Kai Peters/Jan Huebner
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Im letzten Spiel des alten Jahres empfängt der Dresdner SC am Sonntag den SC Potsdam. Damit seine Damen auch top-vorbereitet in die wichtige Partie gehen, bittet Coach Alexander Waibl auch an den Weihnachtsfeiertagen zum Training.

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*Dresden. *Das Weihnachtsfest wird für die DSC-Volleyballerinnen in diesem Jahr ein sehr kurzes. Denn auf das Team von Trainer Alexander Waibl wartet am Sonntag (17.30 Uhr) in heimischer Halle mit dem SC Potsdam im letzten Spiel des Jahres noch eine besonders harte Nuss. Zu Saisonbeginn unterlagen die Elbestädterinnen in Potsdam klar mit 0:3. Diesmal wollen die Gastgeberinnen auf jeden Fall den Spieß umdrehen.

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Zuletzt vier Siege in Folge

Deshalb wird auch über Weihnachten durchtrainiert. „Die Mannschaft hatte vergangenen Sonntag und Montag frei. Heiligabend trainieren wir vormittags, am ersten Feiertag zweimal“, erläutert Alexander Waibl den Plan und meint: „Zumindest Heiligabend können alle unterm Weihnachtsbaum sitzen. Aber Spaß beiseite. Wir müssen schließlich dankbar sein, dass wir überhaupt spielen dürfen. Und auch sonst ist Weihnachten bei uns meist eingeschränkt, weil es noch Spiele gibt.“ Zumindest nach diesem Highlight können sich die Spielerinnen auf eine Pause freuen. Mit dem Duell gegen Potsdam starten die DSC-Damen bereits in die Rückrunde, auch wenn wegen Corona das Derby gegen Schwerin nachgeholt werden muss.

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Zuletzt konnten die Waibl-Schützlinge mit vier Siegen in Folge Selbstvertrauen tanken und in vielen Bereichen Fortschritte nachweisen. „Es gibt immer mehr Sachen, die schon gut klappen, aber wir feilen natürlich in jedem Training weiter an vielen Details. Wir sind noch nicht an unserer Obergrenze angekommen, aber auf einem guten Weg“, zeigt sich Alexander Waibl zufrieden mit dem Entwicklungsstand seiner Mannschaft. Vor allem freut er sich auch über den guten Teamgeist und das Zusammengehörigkeitsgefühl seiner Mädels, was sich am Dienstagabend auch beim Teamwichteln wieder gezeigt habe, wie der 52-Jährige berichtet. „Die Stimmung ist wirklich gut“, freut er sich.

Lena Stigrot fraglich

Platz zwei ist für den erfahrenen Coach aber nur eine Momentaufnahme, genauso wie der fünfte Rang der Potsdamerinnen, die zuletzt überraschende Niederlagen gegen Straubing und Vilsbiburg hinnehmen mussten. „Potsdam hat sehr viel Qualität und Erfahrung im Kader. Es ist ein physisch starkes Team, sie spielen eine hervorragende Block- und Feldabwehr und haben die nötige Höhe und Härte, um sich im Angriff durchzusetzen“, weiß Waibl. Zuletzt verstärkte sich die Mannschaft von Trainer Guillermo Naranjo Hernandez sogar noch einmal auf der Diagonalposition mit der slowenischen Nationalspielerin Darja Erzen.

„Wir wollen natürlich das letzte Spiel im alten Jahr gewinnen. Dafür müssen wir aber nicht nur gut aufschlagen, sondern wir brauchen eine gute Annahme und Abwehr, aus der wir dann im Angriff punkten“, so die Vorgabe des DSC-Trainers. Ob Kapitän Lena Stigrot (Muskelfaserriss) bis zum Spiel schon wieder einsatzfähig sein könnte, bleibt abzuwarten.