07. März 2019 / 17:10 Uhr

Hartes Urteil: Fahnenverbot und Geldstrafe für die BSG Chemie Leipzig

Hartes Urteil: Fahnenverbot und Geldstrafe für die BSG Chemie Leipzig

Frank Müller
Die Choreographie der Chemie-Fans zum Sachsenpokal-Derby gegen den 1. FC Lok Leipzig. 
Die Choreographie der Chemie-Fans zum Sachsenpokal-Derby gegen den 1. FC Lok Leipzig.  © imago/Picture Point
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Der Sächsische Fußballverband ahndet damit die Vorkommnisse rund um das Pokalspiel gegen den 1. FC Lok Leipzig und verurteilt die Leutzscher zu einer Geldstrafe in Höhe von 2500 Euro. 

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Leipzig. Für ziemliche Verwunderung und Ärger bei Fußball-Oberligist BSG Chemie Leipzig sorgt ein Sportgericht-Urteil des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV), das bis Donnerstag zu den meisten Verantwortlichen oder Aktiven noch gar nicht vorgedrungen war. Dem SPORTBUZZER liegt es zwar nicht im Wortlaut, aber in den wichtigsten Eckdaten vor. Demnach wird der Verein wegen Zündens von Pyrotechnik sowie dem Ausrollen einer Fahne im Landespokalspiel gegen den 1. FC Lok zu einer drastischen Geldstrafe von 2500 Euro verurteilt. Begangen hat diese sportrechtlichen Straftaten natürlich nicht der Verein, sondern seine Fans. Für die galt wohl die Auflage aus einem vorhergehenden Urteil, dass das Ausrollen von Bannern vorher genehmigt werden müsse. „Pyros“ stehen ja ohnehin auf dem Index. Neben der Geldstrafe ist den Chemie-Fans im nächsten Pokalwettbewerb 2019/20 daheim wie auswärts untersagt, Block- und Zaunfahnen anzubringen, ebenso Banner, Fahnen und Plakate. Zweck der Sanktion soll sein, dass sich beim Abbrennen von Pyrotechnik niemand hinter solchen oder ähnlichen Utensilien verstecken kann.

Mehr zu BSG Chemie Leipzig - 1. FC Lok Leipzig (0:1)

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