24. Februar 2020 / 09:46 Uhr

Sportdirektor Hasan Salihamidzic erhöht Druck beim FC Bayern: "Heiße Phase beginnt jetzt"

Sportdirektor Hasan Salihamidzic erhöht Druck beim FC Bayern: "Heiße Phase beginnt jetzt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sportdirektor Hasan Salihamidzic (Mitte) hat vor Anbruch der heißen Saisonphase klare Ziele für den FC Bayern formuliert.
Sportdirektor Hasan Salihamidzic (Mitte) hat vor Anbruch der heißen Saisonphase klare Ziele für den FC Bayern formuliert. © Getty Images/Montage
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Für den FC Bayern München steht am Dienstag ein ganz wichtiges Spiel an: Der deutsche Rekordmeister reist zum Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zum FC Chelsea. Der Ausgang des Duells hat nicht nur Auswirkungen auf die Saison-Bilanz, sondern auch auf die Trainer-Frage und Transfer-Aktivitäten.

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Für den FC Bayern München ist der Gewinn der Deutschen Meisterschaft zum Alltag verkommen. Seit 2012 hat der FCB in jeder Saison die Bundesliga, teilweise mit großem Vorsprung, auf Platz eins abgeschlossen. Umso wichtiger ist den Verantwortlichen des Rekordmeisters, auch in Europa zu glänzen. Dies gelang dem FCB mit dem Achtelfinal-Aus im Vorjahr gegen den FC Liverpool nicht, was Trainer Niko Kovac trotz des Double-Gewinns in Bedrängnis brachte und nach weiterem Misserfolg im Herbst 2019 letztlich den Job kostete. Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat nun den Druck beim Rekordmeister nochmals erhöht: "Unser Anspruch ist, in der Champions League eine gute Rolle zu spielen", sagte er dem Kicker - und fügte an: "Und sie wieder zu gewinnen."

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Dafür müssen die Bayern erst einmal den FC Chelsea bezwingen. Der englische Top-Klub ist der Achtelfinal-Gegner der Mannschaft von Kovac-Nachfolger Hansi Flick. Am Dienstag (21 Uhr, Sky) steht das Hinspiel an der Stamford Bridge an - für Sportdirektor Salihamidzic eine richtungsweisende Partie: "Die heiße Phase beginnt jetzt", kündigte der 43-Jährige an und nimmt die Spieler und Verantwortlichen des FCB in die Pflicht. "Wir beobachten, an welcher Stelle wir etwas machen müssen."

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Das bedeutet: Die Spiele in der Königsklasse sind auch ein Schaulaufen für die Mannschaft und den Trainer-Stab. Überzeugt der FC Bayern gegen Chelsea und im weiteren Verlauf der Champions League, werden die Münchener wohl eher an der aktuellen Team-Komposition festhalten. Für Trainer Hansi Flick geht es dabei laut Kicker auch um seinen Job. Als Interimstrainer gestartet, erarbeitete sich der ehemalige Assistent von Bundestrainer Joachim Löw einen Vertrag bis zum Saisonende. Laut Sport Bild sind Vertragsgesspräche über eine Verlängerung erst nach einer umfassenden Saison-Bilanz im Mai geplant.

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Bei der Kaderplanung für die kommende Saison mahnte Salihamidzic zur Ruhe. "Wir müssen beachten, was für die Mannschaft das Beste, aber auch, was finanziell machbar ist", sagte der Bosnier, der zur nächsten Saison zum Sportvorstand aufsteigen wird - und kündigte an: "Wir werden uns nie in finanzielle Schwierigkeiten bringen." Zuletzt galten unter anderem Leroy Sané, Kai Havertz und Dayot Upamecano als mögliche Transfer-Kandidaten für den kommenden Sommer. Gleich mehrere Stars auf einen Schlag? Laut Salihamidzic ist dies nicht machbar: "Drei Topspieler kann man in einem Jahr nicht kaufen", sagte der Sportdirektor.

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