09. Mai 2021 / 18:23 Uhr

Hasebe und Trapp erklären nach Frankfurt-Patzer: Deshalb ist die CL-Quali "immer noch möglich"

Hasebe und Trapp erklären nach Frankfurt-Patzer: Deshalb ist die CL-Quali "immer noch möglich"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Makoto Hasebe und Kevin Trapp glauben trotz des Rückschlags gegen Mainz noch an die Königsklasse.
Makoto Hasebe und Kevin Trapp glauben trotz des Rückschlags gegen Mainz noch an die Königsklasse. © Getty Images (Montage)
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Eintracht Frankfurt muss um die Qualifikation für die Champions League bangen. Nach dem 1:1 gegen Mainz 05, einen Tag nach dem BVB-Sieg gegen Leipzig, hat es die SGE allerdings nicht mehr in der eigenen Hand, in der kommenden Saison in der Königsklasse zu spielen. Die Frankfurt-Profis zeigten sich trotzdem optimistisch.

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Die SGE ist plötzlich in der Jägerrolle: Nach dem Heim-Remis gegen Mainz 05 (1:1) am Sonntagnachmittag muss Eintracht Frankfurt im Kampf um die Champions-League-Plätze auf Patzer der Konkurrenz hoffen. Durch den erneuten Rückschlag und dem 3:2-Sieg von Konkurrent Borussia Dortmund gegen RB Leipzig am Samstag fielen die Hessen hinter dem BVB auf Rang fünf zurück. Bei noch zwei ausstehenden Spielen haben die zwischenzeitlich um sieben Punkte einteilten Frankfurter die erstmalige Königsklassen-Quali nicht mehr in der eigenen Hand. Nach dem Patzer haben sich Torwart Kevin Trapp und Verteidiger Makoto Hasebe trotzdem optimistisch gezeigt.

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Trapp schielt neidisch auf die Konkurrenz aus Dortmund: "Dortmund hat seit der Niederlage gegen uns alles gewonnen. Wir haben gegen zwei Mannschaften verloren, gegen die man durchaus verlieren kann auswärts", stellte der DFB-Keeper bei Sky ernüchtert fest. Gegen Borussia Mönchengladbach (0:4) und Bayer Leverkusen (1:3) kassierte die SGE jeweils harte Pleiten. "Jetzt haben wir es nicht mehr selbst in der Hand, aber es ist trotzdem noch alles möglich", sagte Trapp und erhielt Unterstützung von seinem Teamkollegen Hasebe: "1:1 – ich glaube, das müssen wir heute akzeptieren. Wir haben noch zwei Spiele und immer noch einen Punkt Rückstand auf Dortmund. Deshalb haben wir noch Chancen. Wir müssen bis zum Ende alles geben", so der SGE-Kapitän.

Frankfurt-Keeper Trapp erkennt Trend bei Gegnern

Ajdin Hrustic rettete der Eintracht in der 86. Minute mit seinem Treffer immerhin noch einen Zähler. Karim Onisiwo erzielte in der elften Minute die Führung für die vor allem in der ersten Halbzeit klar besseren Mainzer, die nun so gut wie sicher vor dem Abstieg gerettet sind. "Wir haben leider nicht gut gespielt, uns fehlten die Kreativität und die Spielidee“, sagte Routinier Hasebe. Trapp pflichtete ihm bei: "Heute bis zum Gegentor in der ersten Viertelstunde haben wir es nicht so gut gemacht, waren ängstlich", kritisierte der Keeper, sah gleichzeitig aber auch einen Trend, der sich negativ auf die Frankfurter auswirke. "Wir spielen gegen Mannschaften, die sich tief gegen uns reinstellen, die nur verteidigen, die nur auf Konter spielen. Das ist nicht immer einfach, die Mittel dann zu finden."



Das Restprogramm spricht für die SGE: Beim FC Schalke 04 am kommenden Samstag und übernächste Woche im Heimspiel gegen den SC Freiburg sind Siege für die Mannschaft von Trainer Adi Hütter Pflicht. Auf die Dortmunder, die am kommenden Spieltag auf Mainz und zuletzt auf Bayer Leverkusen treffen werden, warten knifflige Aufgaben. Auch der drei Punkte von der SGE entfernte VfL Wolfsburg auf Platz drei (noch gegen RB Leipzig - direkt nach dem Pokalfinale - und Mainz 05) ist noch nicht sicher für die Königsklasse qualifiziert.