17. Oktober 2020 / 10:50 Uhr

Southampton-Trainer Hasenhüttl: Für den FC Bayern wäre die Premier League "definitiv nicht so einfach"

Southampton-Trainer Hasenhüttl: Für den FC Bayern wäre die Premier League "definitiv nicht so einfach"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ralph Hasenhüttl glaubt nicht, dass der FC Bayern in der Premier League so dominant wäre wie in der Bundesliga.
Ralph Hasenhüttl glaubt nicht, dass der FC Bayern in der Premier League so dominant wäre wie in der Bundesliga. © Getty Images/imago images/PA Images (Montage)
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In der Bundesliga ist der FC Bayern unangefochten dominant. Ralph Hasenhüttl, Trainer des FC Southampton, glaubt aber nicht, dass die Münchener dies auch in der Premier League hinbekämen, wie er nun verriet. In England sei die Leistungsdichte nämlich höher.

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In der Bundesliga ist der FC Bayern das Maß aller Dinge. Zum achten Mal in Folge sind die Münchener als amtierender deutscher Meister in die neue Saison gegangen. Ob die Dominanz in der englischen Premier League die gleiche wäre? Zumindest Ralph Hasenhüttl, Trainer vom FC Southampton, glaubt nicht daran: "Das ist in der Premier League definitiv nicht so einfach möglich", sagte der Österreicher der Bild. "Aber das heißt nicht, dass sie nicht auch da vorne mit dabei wären."

"Sie sind momentan die stärkste Mannschaft der Welt. Was sie letztes Jahr unter Hansi Flick gespielt haben, war atemberaubend – fast nicht zu verteidigen", lobte Hasenhüttl den Triple-Sieger aus München. "Ich glaube trotzdem, dass es in der Premier League schwieriger ist, so unangefochten in Führung zu sein, weil einfach die Dichte eine Spur weit höher ist", erklärte der ehemalige Leipzig-Trainer aber auch. Zudem sei es in der englischen Eliteliga schwieriger, "sich am Wochenende mit 50 Prozent zu einem Sieg zu retten, um sich dann auf die Champions League zu konzentrieren."

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Für Hasenhüttl selbst steht in der Premier League am Samstag (16 Uhr, Sky) ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten an: Von 2016 bis 2018 trainierte er Nationalspieler Timo Werner bei RB Leipzig. Nun trifft er mit Southampton auf Werners neuen Klub FC Chelsea. Den Wechsel des Stürmers zu den Blues beurteilt er positiv: "Ich finde das ist ein guter Schritt für ihn – auch ein mutiger. Weil er weiß, dass hier physischer gespielt wird. Er hätte es sich auch einfacher machen können, wenn er in Deutschland geblieben wäre und dort seine Tore gemacht hätte." Aber von der Herausforderung werde der Deutsche profitieren: "Timo wird hier ein besserer Spieler werden."