30. Juli 2019 / 16:43 Uhr

Hauchdünner Vorsprung für Kreismeister Viktoria Jüterbog

Hauchdünner Vorsprung für Kreismeister Viktoria Jüterbog

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
Julian Bosnjak (M.) vom Ludwigsfelder FC II.
Julian Bosnjak (M.) vom Ludwigsfelder FC II erzielte in der Kreisoberliga-Spielzeit 18/19 insgesamt 28 Treffer und sicherte sich die Torjägerkanone. © Oliver Schwandt
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Dahme/Fläming-Kreisoberliga: Große Spannung prägt die Saison 2018/19 in der höchsten Liga des Fußballkreises.

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Die Vorbereitungen auf die neue Meisterschaftsrunde, die am 17. August eröffnet wird, hat bei den Kreisoberliga-Vereinen des Fußballkreises Dahme/Fläming längst begonnen. Beim Training und auf den Plätzen wird viel geschwitzt, um sich das Rüstzeug für kommende Aufgaben zu holen. Gerade die abgelaufene Saison hat gezeigt, dass es Kleinigkeiten sind, die entscheiden.

An Spannung war die Kreisoberliga-Meisterschaftsrunde 2018/19 im Fußballkreis Dahme/Fläming kaum zu überbieten. Besonders das Saisonfinale hatte es in sich. „Sowohl an der Spitze als auch im Tabellenkeller war es spannend ohne Ende“, blickt Staffelleiter Lutz Lehmann zurück.

In Bildern: Viktoria Jüterbog gewinnt mit 5:2 beim BSC Preußen II und ist Kreisoberliga-Meister.

Viktoria Jüterbog (weiße Trikots) gewinnt mit 5:2 beim BSC Preußen II und ist Meister in der Kreisoberliga Dahme/Fläming. Mann des Spiels war Gäste-Kapitän Bastian Lehmann, der einen Hattrick erzielte. Zur Galerie
Viktoria Jüterbog (weiße Trikots) gewinnt mit 5:2 beim BSC Preußen II und ist Meister in der Kreisoberliga Dahme/Fläming. Mann des Spiels war Gäste-Kapitän Bastian Lehmann, der einen Hattrick erzielte. © Oliver Schwandt
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Erst am letzten Spieltag fiel die Entscheidung im Meisterkampf. Mit Viktoria Jüterbog, dem SV Blau-Weiß Dahlewitz und den Oberligareservisten des Ludwigsfelder FC lieferten sich drei Teams einen packenden Fight. Am Ende zeigten sich die Fußballer aus der Flämingstadt nervenstark. Die Jüterboger eroberten am 26. Spieltag die Tabellenspitze und gaben sie in den restlichen vier Punktspielen nicht mehr her. Sie retteten ihren knappen Vorsprung von nur einem Zähler ins Ziel. Viktoria Jüterbog (71 Punkte) wurde Kreismeister vor Blau-Weiß Dahlewitz (70) und dem Ludwigsfelder FC II (68). Damit qualifiziert sich nach dem VfB Trebbin (2017) wieder ein Team aus dem Süden des Fußballkreises für die Landesklasse. Diese konnten alle bisherigen vier Dahme/Fläming-Aufsteiger halten (2015: SG Niederlehme, 2016: SG Großziethen, 2017: VfB Trebbin, 2018: MSV Zossen).

Zellendorfer SV gewinnt die Relegation

Auch am Tabellenende ging es in der abgelaufenen Kreisoberliga-Saison sehr spannend zu. Weil es in diesem Jahr seit langem keinen Landesklassen-Absteiger aus dem Fußballkreis Dahme/Fläming gab, musste ein Relegationsspiel zwischen dem 15. der Kreisoberliga-Tabelle und dem Dritten der Kreisliga ausgetragen werden. „Diese Festlegung haben wir bereits vor Jahren getroffen. Auch in der kommenden Spielzeit wird es in einem solchen Fall wieder eine Relegation in der Kreisoberliga geben“, erklärt Staffelleiter Lehmann. In der Saisonverlängerung setzte sich der höherklassige Zellendorfer SV zweimal mit 2:1 gegen die zweite Vertretung des VfB Trebbin durch. Damit sicherten die ZSV-Kicker den Klassenerhalt. Die Trebbiner werden in der nächsten Saison erneut versuchen, den Sprung in die höchste Liga des Fußballkreises zu schaffen.

Den Kampf um die Torjägerkrone der Dahme/Fläming-Liga entschied in diesem Jahr Julian Bosnjak aus der zweiten Mannschaft des Ludwigsfelder FC für sich. Mit 28 Treffern verwies er Bastian Lehmann (25) vom Kreismeister Viktoria Jüterbog und Bennet Wengler (22/SG Schulzendorf) auf die Plätze.

Ruhlsdorfer BC wird Fairplay-Sieger

Mit insgesamt 973 Toren waren die Kreisoberligafußballer in dieser Saison nicht so treffsicher wie noch im Jahr davor. In der Meisterschaftsrunde 2017/18 zappelte der Ball noch 1092-mal im Netz.

Die fairste Mannschaft 18/19 war der Ruhlsdorfer BC. Der Aufsteiger führt mit 39 Punkten das Ranking an. RBC-Fußballer sahen in den 30 Meisterschaftsspielen 34-mal die Gelbe und einmal die Rote Karte. Ganz ohne einen Feldverweis kam sogar die zweitfairste Mannschaft der Saison aus. Fußballer des SV Teupitz/Groß Köris wurden allerdings 42-mal mit der Gelben Karte verwarnt, was ihnen 42 Strafpunkte bringt. Kreismeister Viktoria Jüterbog landet mit 54 Verwarnungen und ebenfalls ohne eine Rote Karte hinter dem Heideseer SV Fortuna (42 Gelb/zweimal Rot/einmal Sportgericht/47 Punkte) mit 54 Zählern auf Fairness-Tabellenrang vier.

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