20. April 2021 / 14:32 Uhr

Hausaufgaben gemacht: SC DHfK Leipzig erhält Lizenz für kommende Saison

Hausaufgaben gemacht: SC DHfK Leipzig erhält Lizenz für kommende Saison

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
DHfK-Handball-Geschäftsführer Karsten Günther darf sich zurecht freuen: Die Lizenz ist erteilt.
DHfK-Handball-Geschäftsführer Karsten Günther darf sich zurecht freuen: Die Lizenz ist erteilt. © Christian Modla
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Trotz fehlender Zuschauer, Testkosten und mehr: Die Handball-Bundesliga hat dem SC DHfK Leipzig und seinen Konkurrenten ein gutes Zeugnis ausgestellt. Verbunden damit: die Lizenz für die kommende Saison.

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Leipzig. Der Verantwortlichen des SC DHfK Leipzig haben ihre Hausaufgaben gemacht. Die Grün-Weißen haben von der Handball-Bundesliga (HBL) die Lizenz für die kommenden Saison im deutschen Oberhaus erhalten. Damit sind sie nicht allein. Die Lizenzierungskommission erteilte allen 39 Clubs der 1. und 2. Liga die Spielerlaubnis. Das bestätigte der Ligaverband am Dienstag. Lediglich Zweitligist Wilhelmshavener HV hat die Lizenz unter der Bedingung bekommen, dass die derzeit bestehende Liquiditätslücke bis spätestens zum 12. Mai geschlossen wird. Sollte dies nicht geschehen, wäre der Tabellen-15. ein Zwangsabsteiger in die 3. Liga.

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„Es ist den Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern der Clubs gelungen, über einen längeren Zeitraum laufende Kosten, auch durch Gehaltsverzichte der Spieler, erheblich zu senken“, sagte Olaf Rittmeier als Mitglied der HBL-Lizenzierungskommission. Zudem wirke sich positiv aus, „dass die Sponsoren in dieser wirtschaftlich schwierigen Lage den Clubs weitestgehend verbunden bleiben“. Auch die Corona-Hilfen von Bund, Ländern und Kommunen seien eine Hilfe.

Beim SC DHfK war die Freude natürlich groß. "Dank der tatkräftigen Unterstützung aller 250 Sponsoren und Partner können wir weiterhin unsere ambitionierten Ziele verfolgen und seriös die neue Saison planen", erklärte Geschäftsführer Karsten Günther. "Das ist in diesen verrückten Zeiten alles andere als selbstverständlich und zeigt einmal mehr, wie groß der Zusammenhalt in der DHfK-Familie ist."