29. Mai 2021 / 09:56 Uhr

Hausherren souverän: HC Elbflorenz siegt gegen Rimpar Wölfe 

Hausherren souverän: HC Elbflorenz siegt gegen Rimpar Wölfe 

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
HCE-Torwart Max Mohs spielte stark und pariert hier einen Wurf von Rimpars Felix Karle.
HCE-Torwart Max Mohs spielte stark und pariert hier einen Wurf von Rimpars Felix Karle. © Matthias Rietschel
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Der HC Elbflorenz hat sein Heimspiel gegen die Wölfe aus Rimpar mit 32:29 (20:13) gewonnen. Gleich zu Spielbeginn klärte das Team von Rico Göde die Fronten und spielte mit einer komfortablen Führung das Duell locker von der Uhr.

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Dresden. Vor dem Spiel gegen die Rimpar Wölfe hatte Rico Göde ein paar Bauchschmerzen: „Viele Jungs sind schon ziemlich platt, zudem war Rimpar bisher immer der ekligste Gegner für uns.“ Doch nach der Partie, die wegen der verzögerten Anreise der Gäste eine Viertelstunde später begann, hatten sich die Zweifel des Trainers förmlich in Luft aufgelöst. Denn in die Handballer des HC Elbflorenz setzten ihren Aufwärtstrend trotz des Mammutprogramms fort. Nach dem Auswärtssieg in Emsdetten gewannen die Dresdner auch das Heimspiel gegen die Rimpar Wölfe mit 32:29 (20:13).

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81-Sekunden-Tor

„Ich freue mich außerordentlich über den Sieg und bin sehr, sehr zufrieden mit der Mannschaft. Das ist nicht selbstverständlich nach unserer Quarantäne und der kurzen Taktung der Spiele.“ Auch Julius Dierberg, der mit sieben Toren einer der auffälligsten und erfolgreichsten Akteure war, befand: „Es war einfach geil, dass und wie wir dieses Spiel für uns entschieden haben.“ Am Sonntag beenden die Dresdner den Spiele-Marathon mit dem Heimspiel gegen TuS Ferndorf. „Bis dahin machen wir nur Regeneration und wohl vor allem Bewegungstherapie. Dann werden wir gegen Ferndorf nochmal alles reinhauen“, versicherte Dierberg mit einem Lächeln.

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Die Partie eröffnete Nils Kretschmer schon nach 81 Sekunden mit dem ersten Tor für die Dresdner. Zunächst hielten die Gäste aus der Nähe von Würzburg noch Schritt. Bis zum 7:7 (14. Minute) blieb das Geschehen ausgeglichen. Dann aber sorgte Lukas Wucherpfennig mit einem verwandelten Siebenmeter, Max Mohs mit einer Top-Parade sowie schnell herausgespielte Treffer von Kretschmer und Wucherpfennig für eine erste Drei-Tore-Führung der Elbestädter.

Reserve im Einsatz

Als Mindaugas Dumcius mit dem 12:8 den Vorsprung weiter erhöhte, musste Gäste-Trainer Rolf Brack erstmals den grünen Karton werfen und seine Wölfe zur Auszeit bitten. Aber es half den Gästen nicht. Die Göde-Schützlinge diktierten mit einer kompakten Abwehr, einem gut aufgelegten Mohs, einem sehenswerten Tempospiel und einer effektiven Chancenverwertung das Geschehen deutlich und fast nach Belieben. Bis zur Pausensirene konnten die HCE-Akteure das Polster auf komfortable sieben Tore erhöhen.

Nach der Pause knüpften die Dresdner in den ersten Minuten nahtlos an. Als Dierberg das Tor zum 24:16 (36.) erzielte, war der Vorsprung auf acht Treffer angewachsen. Bis zehn Minuten vor dem Ende schalteten und walteten die Hausherren souverän, hatten den Gegner fest im Griff. Erst als Göde fast komplett durchgewechselt hatte und der zweiten Reihe, einschließlich einiger Akteure aus der zweiten Mannschaft, Einsatzchancen gab, lief der Motor nicht mehr ganz so auf Hochtouren und Rimpar kämpfte sich nach einigen vergebenen Chancen der Elbestädter noch einmal heran. Am Sieg des Tabellenvierten aber konnten die Gäste zu keiner Zeit mehr rütteln. Wölfe-Coach Rolf Brack gab sogar anschließend zu: „Das Endergebnis ist etwas schmeichelhaft für uns.“

Elbflorenz-Tore: Wucherpfennig 8/4, Dierberg 7, Dumcius, Kretschmer je 4, Emanuel 3, Wellner 2, Jungemann, Stavast, Hoffmann, Greß je !