08. Januar 2018 / 14:58 Uhr

Havelland: Grün-Weiß Niemegk vermasselt Chemie Premnitz das Triple

Havelland: Grün-Weiß Niemegk vermasselt Chemie Premnitz das Triple

Jörgen Heller
Märkische Allgemeine Zeitung
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Die Grün-Weißen nach ihrem Triumph bei der Jubiläumsauflage. © Antonia Mandel
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Havelland: Gastgeber FSV Niemegk gewinnt 20. Heinrich & Zobel-Cup nach Herzschlagfinale gegen Premnitz.

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Die in den beiden Vorjahren siegreichen Fußballer des TSV Chemie Premnitz standen beim 20. Heinrich & Zobel-Cup am Samstag in der Albert-Baur-Halle kurz vor ihrem Turniersieg-Triple. Diesen Coup vermasselte ihnen ausgerechnet Gastgeber FSV Grün-Weiß Niemegk, der sich nach einem äußerst spannenden Finale den Siegerpokal der Jubiläumsauflage sichern konnte.

Gastgeber erlebt böse Überraschung

Da dem TSV Wiesenburg zu wenige Spieler für das Männerturnier zur Verfügung standen, erklärte sich der Niemegker Trainer Mirko Schulz dazu bereit, das Gastteam zu komplettieren. So übernahm beim Ausrichter Co-Trainer Julian Hähndel die Trainerrolle. Nachdem sein betreutes Team einen knappen 3:2-Sieg gegen Union Linthe erzielen konnte, folgte eine böse Überraschung gegen Titelverteidiger Premnitz. Gleich mit 0:6 musste sich Grün-Weiß den Chemikern beugen. Gegen die Wiesenburger um ihren Coach Mirko Schulz lief es dann  besser. Niemegk gewann mit 2:0 und zog  als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein.

Wiedersehen im Finale

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In der Vorrundengruppe B konnte der TSV Treuenbrietzen dank des besseren Torverhältnisses vor dem Mühlanger SV den Gruppensieg erzielen. Die Sabinchenstädter mussten sich im ersten Halbfinale den Grün-Weißen deutlich mit 0:3 beugen, so dass der Gastgeber das erste Endspielticket ziehen konnte. Im zweiten Halbfinale siegte Premnitz gegen Mühlanger ebenfalls mit 3:0, so dass es während des Turniers zu einem zweiten Aufeinandertreffen zwischen Niemegk und Premnitz kam.  Im Finale ließen sich die Grün-Weißen aber keineswegs noch einmal abschlachten, sondern legten mit dem Führungstreffer gleich einmal vor. Nachdem Premnitz der Ausgleich gelang, übernahmen die Fläminger die erneute Führung zum 2:1. Chemie konnte wenig später aber wieder ausgleichen. Als dann Niemegk ein drittes Mal in Führung ging, war der Turniersieg zum Greifen nah. Wenige Sekunden vor Schluss gelang Chemie jedoch das 3:3, womit es ins Neunmeterschießen ging. Und das verlief genauso nervenaufreibend, wie das Spiel zuvor. Als dann Premnitz zweimal und Niemegk nur einmal verschoss, war der Jubel beim Ausrichter über den knappen Turniersieg immens. „Dieses Finale hielt keinen mehr auf den Sitzen“, meinte Mitorganisator Reyk Schulz.  Dritter wurde Treuenbrietzen, das im kleinen Finale mit Mühlanger kurzen Prozess machte (8:1). Ronny Straach und Frank Haseloff leiteten die Partien der von Thomas Schulz organisierten 20. Auflage. „Unter den Teams herrschte ein richtig respektvoller Umgang“, hielt Reyk Schulz positiv fest.