17. November 2019 / 19:33 Uhr

HC Elbflorenz erlebt bittere 24:27-Niederlage bei Bayer Dormagen

HC Elbflorenz erlebt bittere 24:27-Niederlage bei Bayer Dormagen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marc Pechstein erzielte die meisten Dresdner Treffer, darunter den Ausgleich zum 22:22. Dennoch ging der HCE als Verlierer vom Feld.
Marc Pechstein erzielte die meisten Dresdner Treffer, darunter den Ausgleich zum 22:22. Dennoch ging der HCE als Verlierer vom Feld. © Mathias M. Lehmann
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Die Dresdner Zweitliga-Handballer verlieren trotz einer 18:14-Führung.

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Dresden. Aus dem erhofften einstelligen Tabellenplatz ist vorerst nichts geworden. Die Handballer des HC Elbflorenz mussten sich beim TSV Bayer Dormagen mit 24:27 (12:11) geschlagen geben. Mit der sechsten Pleite sind die Dresdner erst einmal wieder auf Platz zwölf gerutscht.

Vor 953 Zuschauern starteten beide Teams behäbig. Weil vor allem die Abwehrreichen dominierten und die beiden Torhüter Mario Huhnstock und Sven Bartmann mit guten Paraden glänzten, stand es nach 17 Minuten gerade einmal 5:5 und fünf Minuten vor der Pause 8:8. Ohne viel Tempo ging es hin und her, Marc Pechstein sorgte mit seinem Treffer zum 12:11 für die knappe Führung der Gäste. „Es war eine schläfrige erste Halbzeit“, gab später auch HCE-Trainer Rico Göde zu.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Hausherren etwas schneller zurück ins Spiel, aber dann drehten die Elbestädter auf. Nach zwei schönen Toren von Nils Gugisch setzte sich der HCE erstmals auf drei Tore (16:13/40.) ab. Doch nach dem 18:14 (44.) gaben die Göde-Schützlinge diesen Vorteil auch ebenso schnell wieder aus der Hand und kassierten wenig später den 18:18-Ausgleich. Dazu musste auch noch Jonas Thümmler nach der dritten Zeitstrafe vom Parkett.

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„Wir müssen das jetzt aufarbeiten“

„Die Chancen, den Vorsprung weiter auszubauen, haben wir leider nicht genutzt“, haderte nach der Partie der HCE-Coach. Dennoch blieb es bis zum 22:22-Ausgleich (54.), den der gut aufgelegte Marc Pechstein per Siebenmeter erzielte, ausgeglichen. Selbst als Henning Quade in der 59. Minute die Dresdner noch mal auf 24:25 heranbrachte, schien zumindest ein Punkt möglich. Doch am Ende setzte sich Dormagen auch aufgrund sehr umstrittener Schiedsrichterentscheidungen in der Schlussphase durch.

„So wie es gelaufen ist, war es dann schon etwas traurig“, meinte ein enttäuschter Rico Göde, der aber offiziell kein Wort zu den Unparteiischen, die übrigens nicht weit entfernt von Dormagen zu Hause sind, sagen wollte. „Wir müssen das jetzt aufarbeiten und dann geht es mit vollem Karacho am Freitag in das Spiel gegen Ferndorf“, verspricht der 37-Jährige.

Elbflorenz-Tore: Pechstein 6/2, Gugisch 5, Vanco 4, Pulay, Dierberg, Dumcius, Junge-mann, Greß, Quade, Kasal, Thümmler je 1.