06. Februar 2020 / 19:00 Uhr

HC Elbflorenz gastiert beim HSV in Hamburg

HC Elbflorenz gastiert beim HSV in Hamburg

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Das Hinspiel der Dresdner Handballer gegen den HSV ging mit 28:33 in heimischer Halle verloren.
Das Hinspiel der Dresdner Handballer gegen den HSV ging mit 28:33 in heimischer Halle verloren. © Matthias Rietschel
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Die Dresdner Zweitliga-Handballer haben am Freitag ein Auswärtsspiel in der Hansestadt vor der Brust. Manager Karsten Wöhler sieht sich in der Außenseiterrolle.

Dresden. Die Stimmung bei den Handballern des HC Elbflorenz könnte nach dem Sieg gegen den Tabellenzweiten Hamm-Westfalen nicht besser sein. „Natürlich gibt uns das Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben, aber wir wollen die Formkurve auch noch weiter nach oben treiben“, sieht Sebastian Greß vor dem Auswärtsspiel beim HSV Hamburg an diesem Freitag (20 Uhr) keinen Grund zu Selbstzufriedenheit.

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Zumal die Dresdner beim Tabellenneunten endlich einmal den ersten Sieg gegen die Hanseaten schaffen wollen. Aufbauend auf der zuletzt starken Abwehrarbeit soll den Hamburgern, die zuletzt zweimal in Folge verloren haben, das Leben so scher wie möglich gemacht werden.

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„Schöne Abendgestaltung“

„Der HSV ist in heimischer Halle Favorit, wir können dort befreit aufspielen“, sieht Manager Karsten Wöhler die eigene Mannschaft eher in der Außenseiterrolle. Trainer Rico Göde weiß natürlich um die Qualitäten des HSV: „Das ist eine gute Mannschaft, die trotz vieler junger Spieler sehr clever Handball spielt. Da müssen wir wieder eine starke Abwehr hinstellen“, unterstreicht der Coach, der weiter auf Jonas Thümmler und Max Mohs verzichten muss. Hinter dem Einsatz von Marc Pechstein steht noch ein Fragezeichen.

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Bereits am Donnerstag reiste die Mannschaft elbabwärts und Rico Göde freute sich schon im Vorfeld grinsend auf eine „schöne Abendgestaltung“. Dabei wollte er nur so viel verraten: „Im Trainingslager gab es eine interne Schnitzeljagd, bei der die Spieler auch Fragen der Trainer beantworten mussten.“ Am Ende verlor das Team „Jung“ – unter anderem mit Sebastian Greß – gegen „Alt“. Der Wetteinsatz sei eine Vorführung von „Jung“, so Göde, der über die Inhalte der Performance ebenso schwieg wie Sebastian Greß.