07. September 2019 / 14:48 Uhr

HC Elbflorenz gegen HSV: Gute Moral zum Schluss reicht nicht

HC Elbflorenz gegen HSV: Gute Moral zum Schluss reicht nicht

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Dresdens Arseniy Buschmann setzt gegen den HSV Hamburg zum Wurf an.
Dresdens Arseniy Buschmann setzt gegen den HSV Hamburg zum Wurf an. © Matthias Rietschel
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Die Handballer des HC Elbflorenz laufen in ihrem Heimspiel in der 2. Bundesliga dem HSV Hamburg lange hinterher. Sie verlieren letztendlich die Begegnung mit 28:33 Toren und dadurch zwei wertvolle Punkte.

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Dresden. Die Zweitliga-Handballer des HC Elbflorenz konnten den Bock gegen den HSV Hamburg nicht umstoßen. Nach den beiden Niederlagen im Vorjahr zogen die Dresdner am Freitagabend vor 1521 Zuschauern in eigener Halle gegen die Nordlichter mit 28:33 (13:17) den Kürzeren. Während die Hanseaten nach drei Partien weiter ungeschlagen sind, kassierte der HCE die zweite Niederlage. Sebastian Greß zeigte sich enttäuscht: „Es war nicht das, was wir uns vorgenommen hatten. 33 Gegentore sind zu Hause einfach zu viel, auch 17 schon zur Halbzeit. Wir sind gerade am Kreis nicht wirklich gut in den Abwehrverbund gekommen und wir waren nicht fit und frisch im Kopf, um die vielen Abpraller von Mario Huhnstock zu nehmen.“

Die Gäste wirkten clever und abgezockt

Damit brachte es der 24-Jährige auf den Punkt. Denn auch Trainer Rico Göde gab zu: Nachdem wir gut ins Spiel gefunden hatten, bekamen wir dann Kreisläufer Niklas Weller nicht in den Griff. Unsere Chancen, uns abzusetzen, haben wir nicht genutzt und von 13 Abprallern konnten wir zehn nicht verwerten. Das ist ärgerlich, nervt mich sehr und lässt uns am Ende als Verlierer dastehen.“

Tatsächlich erwischten die Gastgeber einen guten Start, führten nach 17 Minuten mit 8:6. Gäste-Coach Torsten Jansen reagierte mit einer Auszeit und weckte seine Schützlinge auf. Binnen sieben Minuten drehte der HSV den Spieß um und verschaffte sich einen 12:10-Vorsprung (24.), den die Gäste bis zur Pause auf vier Tore vergrößerten.

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Angetrieben von Kapitän Mario Huhnstock, der es auf insgesamt 17 Paraden brachte, kämpften sich die Dresdner auf 20:23 (43.) heran. Doch nach zwei leichtfertig vergebenen Chancen durch die Hausherren zogen die Hamburger wieder auf 27:20 (47.) davon. Vier Minuten vor dem Ende verkürzte der HCE nochmals auf 25:28, doch die Gäste agierten cleverer und abgezockter und nahmen die beiden Punkte verdient mit nach Hause. Jonas Thümmler gab zu: „Wir haben uns zu viele technische Fehler geleistet und zu viele freie Würfe weggelassen. Gut war aber, dass die Halle am Ende da war, die Zuschauer uns großartig unterstützt haben.“

Am Sonnabend in einer Woche müssen die Dresdner nun bei Lübeck-Schwartau zeigen, dass sie aus den beiden Niederlagen gegen Hamm und Hamburg ihre Schlüsse gezogen haben.

Die Dresdner Tore: Pechstein 7/3, Gugisch, Greß je 4, Dierberg, Thümmler je 3, Pulay, Dumcius, Jungemann je 2, Hoffmann 1

Bittere Niederlage gegen Handball Sport Verein Hamburg - wir verlieren 28:33. . #allezusammen #elbflorenzationell #verrücktnachhandball #dresden 📸 @stephifleischer

Gepostet von HC Elbflorenz Dresden am Freitag, 6. September 2019

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