10. Oktober 2021 / 21:11 Uhr

HC Elbflorenz gewinnt enges Ostduell gegen Rostock

HC Elbflorenz gewinnt enges Ostduell gegen Rostock

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Der Dresdner Sebastian Greß (l.) wirft, Jonas Thümmler kommt zu spät.
Der Dresdner Sebastian Greß (l.) wirft, Jonas Thümmler kommt zu spät. © Matthias Rietschel
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In der 2. Handball-Bundesliga setzen sich die Dresdner in eigener Halle gegen die Gäste von der Oststee mit 35:34 (16:14) durch.

Dresden. Es war spannend bis zum Schluss und am Ende stimmte auch das Ergebnis: Der HC Elbflorenz hat in der 2. Handball-Bundesliga sein Heimspiel gegen Aufsteiger Empor Rostock am Sonntag knapp, aber nicht unverdient mit 35:34 (16:14) gewonnen. Vor 914 Zuschauern in der Ballsport-Arena konnten die Schützlinge von Trainer Rico Göde so zweiten Saisonsieg feiern und sich auf Rang elf der Tabelle hocharbeiten.

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Rostock kommt zurück

Die Partie begann gut für die Sachsen, denn Kapitän Mario Huhnstock parierte gleich einen Wurf von Rostocks Topscorer Robin Breitenfeldt, Michael Schulz und Lukas Wucherpfennig sorgten für eine 2:0-Führung. Die Gastgeber, bei denen Breitenfeldt sonst recht treffsicher agierte (am Ende acht Tore), blieben aber lange an den Dresdnern dran, schienen erst beim 14:9 aus Sicht der Heimmannschaft den Anschluss zu verlieren. Jakub Zboril und der im Sommer von der Elbe an die Warnow gewechselte Ex-Dresdner Jonas Thümmler verkürzten mit ihrem jeweils ersten Treffer im Spiel aber auf 14:11. Kreisläufer Thümmler traf vor Ablauf der ersten Halbzeit noch ein zweites Mal, Rostock kam wieder auf 16:14 heran.

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Die Hausherren bauten ihren Vorsprung nach Wiederbeginn leicht aus, führten mehrfach mit drei Toren. Beim 22:18 durch den überragenden Wucherpfennig, der dabei seinen zweiten Siebenmeter verwandelte, waren es wieder vier. Sebastian Greß stellte alsbald mit seinem vierten Tor das 23:19 her, nun schien sich Dresden klar auf die Siegerstraße zu begeben. Doch Empor kam wieder heran, nutzte Schwächen in der Abwehr der Dresdner und leichte Ballverluste der Gastgeber. Beim 26:26 durch Tim Völzke glückte den Mecklenburgern erstmals der Ausgleich.

Sieg mitgenommen

Nun wackelte die Göde-Truppe, ging es im Gleichschritt weiter: Dresden legte ein Tor vor, Rostock glich sofort wieder aus. Nach dem 31:31 durch Völzke war die Chance für Rostock da, das Spiel zu kippen, denn Ivar Stavast kassierte eine Zwei-Minuten-Strafe. Doch in Unterzahl holte Mindaugas Dumcius einen Siebenmeter für den HC Elbflorenz heraus, den Wucherpfennig im Tor unterbrachte: 32:31! Doch Völzke glich wieder gleich aus, während Dumcius verwarf. Aber auch Jonas Ottsen konnte die Chance zur ersten Führung für Rostock nicht nutzen. So brachte Sebastian Greß sein Team wieder in Vorhand. Doch dann gab es wieder Siebenmeter für die Norddeutschen: Der Ex-Dresdner Marc Pechstein traf nur jedoch den Pfosten. Wucherpfennig gelang darauf sein zehnter Treffer zum 34:32.

Greß legte dann noch ein Tor drauf, so nutzten die Treffer von Thümmler (insgesamt vier) und Völzke den Rostockern nichts mehr. Als die Partie dann vorbei war, die Punkte im Sack verstaut waren, konnten die Dresdner durchatmen. Der Sieg war wichtig, um zu Saisonbeginn nicht gleich im Tabellenkeller kleben zu bleiben.

Elbflorenz-Tore: Wucherpfennig 10/4, Greß 8, Zobel 4, Dierberg 3, Jungemann, Kretschmer, Dumcius, Stavast je 2, Schulz, Emanuel je 1.