21. November 2020 / 21:38 Uhr

HC Elbflorenz gewinnt überraschend in Hamm

HC Elbflorenz gewinnt überraschend in Hamm

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Der Tscheche Michal Kasal setzt für den HC Elbflorenz einen Torwurf in Hamm an. 
Der Tscheche Michal Kasal setzt für den HC Elbflorenz einen Torwurf in Hamm an.  © Mathias M. Lehmann
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Der Dresdner Zweitligist HC Elbflorenz setzt sich am Samstagabend in Westfalen überraschend klar mit 25:19 durch. Der Elbstädter Kapitän Mario Huhnstock ist dabei ein sicherer Rückhalt im Tor, während Sebastian Greß vorne für den Sieg sorgt.

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Dresden. Nach drei Niederlagen in Folge haben die Zweitliga-Handballer des HC Elbflorenz eine Reaktion gezeigt und sich mit einem Sieg aus der Minikrise befreit. Das Team von Trainer Rico Göde setzte sich am Samstagabend beim ASV Hamm-Westfalen klar mit 25:19 (14:9) durch und verschaffte sich damit jetzt ein ausgeglichenes Punktekonto (7:7). Den Grundstein für den so wichtigen Auswärtserfolg legten die Dresdner schon in der ersten Halbzeit.

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Die zuletzt gescholtene Abwehr war diesmal der Schlüssel zum Sieg. Dabei spielte der nach seiner Sprunggelenksverletzung ins Aufgebot zurückkehrte Philip Jungemann eine mitentscheidende Rolle. Die Gastgeber, die auf einige Leistungsträger verzichten mussten, leisteten sich leichte Fehler, die die Göde-Schützlinge konsequent ausnutzten. So ging es schon mit einem Fünf-Tore-Vorsprung zum Pausentee. Nach dem Seitenwechsel knüpften die Elbestädter nahtlos an die Vorstellung aus der ersten Hälfte an.

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Als die Westfalen bis zur 37. Minute den Rückstand auf drei Tore verkürzten (13:16), sorgte der glänzend aufgelegte Sebastian Greß mit drei Toren hintereinander für die Vorentscheidung in dieser Partie.

Göde: „War ein wichtiger Sieg“

Zudem erwies sich auch Kapitän Mario Huhnstock, der immer mehr Bälle entschärfte, als sicherer Rückhalt im Tor. Am Ende hätte der Sieg dogar noch deutlicher ausfallen können, denn in der Schlussphase ließen die Gäste noch die eine oder andere Chance liegen.

Der sichtlich erleichterte Rico Göde meinte nach dem Ende der Begegnung: „Das war ein wichtiger Sieg. Man hat gesehen, was eigentlich gehen kann. Natürlich haben Hamm wichtige Säulen gefehlt, doch wir haben diesmal mit der Abwehr und der guten ersten Hälfte den Grundstein gelegt. Wir haben im Angriff clever gespielt, Basti Greß hat ein super Spiel gemacht und natürlich spielte auch das Comeback von Philip Jungemann in der Defensive eine Rolle. In der zweiten Halbzeit haben wir diesmal den Vorsprung nicht hergeschenkt, sondern es gut zu Ende gespielt“, so Göde.

Elbflorenz-Tore: Greß 9, Dumcius, Thümmler je 4, Wucherpfennig 4/3, Vanco 2, Kretschmer, Kasal je 1.