01. November 2020 / 21:44 Uhr

HC Elbflorenz gibt Partie gegen Lübeck-Schwartau knapp ab

HC Elbflorenz gibt Partie gegen Lübeck-Schwartau knapp ab

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Dresdner Mindaugas Dumcius setzt sich am Kreis gegen zwei Lübecker durch.
Der Dresdner Mindaugas Dumcius setzt sich am Kreis gegen zwei Lübecker durch. © Matthias Rietschel
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Das Göde-Team unterliegt im vorerst letzten Spiel vor Zuschauern in eigener Halle dem VfL Lübeck-Schwartau mit 24:25 (15:12).

Dresden. Ausgerechnet im ersten Heimspiel der Saison – und dem vorerst letzten vor Zuschauern – kassierten die Zweitliga-Handballer des HC Elbflorenz die erste Niederlage. Die Schützlinge von Trainer Rico Göde unterlagen vor 718 Fans dem VfL Lübeck-Schwartau knapp mit 24:25 (15:12). „Das ist natürlich maximal bitter“, gab Rico Göde anschließend zu. „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt und kommen auch gut aus der Pause. Es war aber auch klar, dass Lübeck Qualität besitzt und sich nicht so leicht geschlagen gibt. Wir müssen uns nach dem engen Spiel das Ding selber zuschreiben, weil wir die Bälle dann zu leicht weggeben. Das Ende war natürlich nicht schön“, so der HCE-Coach.

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Die Gäste sorgten vor Beginn der Partie für ein kleines taktisches Geplänkel. Sie gewannen die Wahl und ließen die Seiten wechseln. Das ließ die Hausherren aber kalt. Gleich den ersten Wurf der Lübecker parierte Mario Huhnstock, Lukas Wucherpfennig netzte auf der Gegenseite schnell zum 1:0 ein. Es entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem sich die Elbestädter in der Abwehr wieder deutlich stärker als zuletzt in Hüttenberg präsentierten, allen voran Kapitän Huhnstock im Tor, der in der ersten Halbzeit mit sieben Paraden seinem Team ein sicherer Rückhalt war. Bis zum 6:6 (14.) blieb das Spielgeschehen ausgeglichen.

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Der gut aufgelegte litauische Nationalspieler Mindaugas Dumcius und Spielmacher Sebastian Greß sorgten dann erstmals für eine Zwei-Tore-Führung (8:6/18.). Zwar schafften die Lübecker nach einem Treffer von Finn Kretschmer, dem jüngeren Bruder von HCE-Rückraumspieler Niels Kretschmer, noch einmal den 9:10-Anschluss, doch die Göde-Schützlinge ließen sich nicht beirren. Drei Minuten vor der Pause stieg Dumcius hoch und brachte mit seinem fünften Tor die Gastgeber erneut mit drei Toren (13:10) in Front. Diesen Vorteil verteidigte Elbflorenz und nahm ihn mit in die Pause.

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Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Dresdner das Polster sogar auf 17:12 (34.). Nach dem 19:16 (41.) aber stotterte der HCE-Motor. Während sich die Gäste herankämpften, leisteten sich die Göde-Schützlinge ein paar leichte Fehler. In der Schlussphase verschafften sich die Hausherren aber mit dem 23:21 (53.) wieder etwas Luft, verschenken die Führung aber erneut durch Unkonzentriertheiten. Zudem zeigte Dennis Klockmann im gegnerischen Kasten einige starke Parden und hielt die beiden Punkte fest. „Wir haben irgendwie unser System verloren, das müssen wir einfach besser machen“, gab auch Mindaugas Dumcius zu, der mit sieben Treffern erfolgreichster HCE-Werfer war.

Elbflorenz-Tore: Dumcius 7, Greß 5, Wucherpfennig 4, Dierberg 3/2, Stavast, Quade je 2, Kasal 1.