16. Juni 2021 / 22:02 Uhr

HC Elbflorenz kassiert Auswärtsniederlage in Gummersbach

HC Elbflorenz kassiert Auswärtsniederlage in Gummersbach

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Sebastian Greß kommt im Spiel beim VfL Gummersbach zum Abschluss.
Sebastian Greß kommt im Spiel beim VfL Gummersbach zum Abschluss. © Mathias M. Lehmann
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Kein Erfolg beim zwölffachen Meister: Die Dresdner Zweitliga-Handballer verlieren das Punktspiel beim VfL Gummersbach mit 29:32.

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Gummersbach/Dresden. Nachdem die Handballer des HC Elbflorenz daheim dem HSV Hamburg die Aufstiegsfete vermasselten, konnten sie drei Tage später dem nächsten Favoriten kein Bein stellen. Beim Traditionsverein VfL Gummersbach mussten sich die Schützlinge von Rico Göde am Ende mit 29:32 (14:17) geschlagen geben. Die erstmals in der Schwalbe-Halle zugelassenen 1000 Zuschauer erlebten auf jeden Fall aber ein spannendes und gutklassiges Spiel des Tabellendritten gegen den Vierten. Für die Göde-Männer geht es bereits am Sonntag daheim gegen die SG BBM Bietigheim weiter.

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Die Dresdner fanden diesmal etwas schwer ins Spiel und so konnten die Gastgeber sehr schnell mit 3:0 in Führung gehen. Nach dem ersten Tor des HCE durch Spielmacher Sebastian Greß (6.) kämpften sich die Sachsen nach und nach besser in die Partie. Als dann Max Mohs, der diesmal von Beginn an das Gehäuse der Dresdner hütete, mit zwei tollen Paraden die gegnerischen Angriffe entschärfte, pirschten sich die Göde-Schützlinge heran. Und als Greß das 8:8 (14.) markierte, waren die Gäste auf Augenhöhe. Als sich aber zehn Minuten vor der Pause ein paar technische Fehler einschlichen, nutzten die Hausherren diese und setzten sich mit einem 4:0-Lauf auf 15:11 (25.) ab. Bis zur Pause verkürzten die Elbestädter den Rückstand – auch durch einen parierten Siebenmeter des eingewechselten Marius Noack – auf drei Tore.

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Auch nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, bei dem die Gastgeber aber vorn blieben. Zwar erwies sich Mohs (11 Paraden) weiter als sicherer Rückhalt, aber durch einige leichte Fehler verpassten die Dresdner die Möglichkeiten, den VfL richtig in Bedrängnis zu bringen. Als die Gummersbacher sieben Minuten vor dem Ende mit fünf Toren (29:24) führten, waren die Messen gelesen.

Elbflorenz-Tore: Wucherpfennig 8/2. Greß 5, Dumcius 5, Kretschmer, Vanco, Thümmler, Emanuel je 2, Hoffmann, Buschmann, Quade je 1.