08. Februar 2020 / 12:06 Uhr

HC Elbflorenz kassiert in Dresdens Partnerstadt einen Dämpfer

HC Elbflorenz kassiert in Dresdens Partnerstadt einen Dämpfer

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Gabor Pulay war gegen die HSG Nordhorn Lingen mit acht Treffern bester Werfer des HC Elbflorenz. 
Gabor Pulay war Dresdens bester Torschütze beim HSV Handball. © Archiv
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Der Aufwärtstrend der vergangenen Wochen hat einen Dämpfer erhalten: Die Handballer von Trainer Rico Göde unterliegen in der 2. Bundesliga beim Hamburger SV Handball mit 25:28 (10:15) Toren.

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Hamburg. Nach den beiden Siegen gegen Eisenach und Hamm-Westfalen konnten die Handballer des HC Elbflorenz die Erfolgsserie nicht ausbauen. Sie wurden am Unterlauf der Elbe vom HSV Hamburg gestoppt, unterlagen dem Tabellenneunten vor 2890 Zuschauern mit 25:28 (10:15). Damit konnten die Dresdner den HSV auch im vierten Aufeinandertreffen nicht besiegen. Insgesamt war es für das Team von Trainer Rico Göde im 20. Spiel die elfte Niederlage.

Schuld hatte vor allem eine schwache erste Halbzeit. So verschliefen die Gäste den Start in die Partie völlig. Die Gastgeber zogen schnell auf 3:0 und 6:1 (9. min) davon. So musste Göde früh reagieren und den grünen Karton werfen. In der Auszeit versuchte er seine Jungs aufzurütteln. Das gelang aber nur zum Teil. Zwar kämpfte sich sein Team anschließend auf 8:10 (22. min) heran, doch die Hamburger ließen nicht nach und zogen bis zur Halbzeitpause erneut auf fünf Tore davon.

Gabor Pulay warf Dresden noch mal ran

Die zuletzt so starke Abwehr der Dresdner bekam diesmal nicht den erhofften Zugriff, auch Torhüter und Kapitän Mario Huhnstock konnte seinem Team mit nur drei Paraden nicht den nötigen Rückhalt geben. Dagegen erwies sich auf der Gegenseite Keeper Aron Rafn Edvardsson als „Fels in der Brandung“.

Nach dem Seitenwechsel bauten die Hausherren die Führung zunächst auf 17:11 (35. min) aus. Inzwischen hatte Rico Göde im Kasten gewechselt, brachte Tom Göres für Mario Huhnstock. Der Wechsel machte sich nicht sofort, aber in der Folgezeit bezahlt. Zwar hielt der HSV die Gäste bis zum 20:14 (38. min) auf Distanz, aber anschließend trug Göres mit einigen guten Paraden dazu bei, dass die Dresdner nun den Rückstand nach und nach verkürzen konnten.

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Zwischendurch vergaben die Gäste allerdings auch Chancen im Angriff, als zum Beispiel Michal Kasal den Angriff zu hastig abschloss und den Ball nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte.

Als Gabor Pulay in der 48. Minute jedoch seinen zweiten Strafwurf verwandelte, betrug der Rückstand nur noch drei Tore. Nun wurde die Partie nochmal spannend. Bis zur 53. Minute kämpften sich die Dresdner auf 23:24 heran. In der daramatischen Schlussphase aber hielten die Hamburger dagegen, ließen sich den Sieg am Ende nicht mehr nehmen.

Die Tore des HC Elbflorenz: Pulay 7/4, Dumcius, Greß je 3, Buschmann, Jungemann, Quade, Kasal, Pechstein je 2, Dierberg 2/1.