09. Mai 2022 / 11:37 Uhr

HC Elbflorenz mit erfolgreicher Wolfshatz: Die Dresdner schlagen DJK Rimpar 32:30

HC Elbflorenz mit erfolgreicher Wolfshatz: Die Dresdner schlagen DJK Rimpar 32:30

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Dresdens Julius Dierberg (links) erzielte gegen DJK Rimpar acht Tore.
Dresdens Julius Dierberg (links) erzielte gegen DJK Rimpar acht Tore. © Matthias Rietschel (Archiv)
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Die Dresdner Handballer haben in der 2. Bundesliga ihren zweiten Heimsieg in Folge gefeiert und Tabellenplatz sieben gefestigt. Die Spieler um Sebastian Greß, der seinen 800. Treffer für den HCE erzielte, konnten die Rimpar Wölfe mit 32:30 (15:14) Toren in die Schranken weisen.

Dresden. Die Handballer des HC Elbflorenz haben den zweiten Heimsieg in Folge gefeiert. Das Team von Trainer Rico Göde wies vor 1208 Zuschauern die Rimpar Wölfe mit 32:30 (15:14) in die Schranken. Nach dem 15. Saisonsieg rangieren die Dresdner auf Tabellenplatz sieben. Ein Jubiläum mitten im Spiel feierte Co-Kapitän Sebastian Greß, der mit seinem Treffer zum 10:9 (18. Minute) sein 800. Tor für den HCE erzielte. Trotz der beiden Punkte zeigte sich Rico Göde mit Halbzeit eins nicht ganz zufrieden: „Da bekommen wir zu viele Gegentore übers Zentrum, treffen in der Abwehr keine guten Entscheidungen“, monierte der Coach, der aber nach einer starken zweiten Hälfte seiner Truppe hinzufügte: „Am Ende zählt der Sieg und ich freue mich über die beiden Punkte. Dafür gibt’s für die Jungs einen Tag frei.“

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In der ersten Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften einen Kampf auf Augenhöhe. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Dabei konnten beide Torhüter mit ihren Paraden glänzen – beim Gastgeber Max Mohs (brachte es insgesamt auf 11 Paraden) und bei Rimpar der zukünftige HCE-Keeper Marino Mallwitz (6), der zweimal seinem Ruf als „Siebenmeter-Töter“ alle Ehre machte. Praktisch mit der Pausensirene sorgte Arseniy Buschmann mit seinem Last-Minute-Tor dafür, dass die Hausherren mit einem Minivorsprung in die Kabine gehen konnten.

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Gleich nach dem Seitenwechsel nahmen sie diesen Faden auf, setzten sich mit einem 3:0-Lauf auf 18:14 (35.) ab. Mit einer guten 4-2-Abwehr, einem sicheren Max Mohs sowie den im Angriff ebenfalls glänzend aufgelegten Julius Dierberg und Mindaugas Dumcius bauten die Gastgeber den Vorsprung sogar auf 22:16 (39.) aus. Nur in der Schlussphase ließ man die Wölfe noch einmal auf 30:31 herankommen, aber Dumcius machte mit seinem Treffer endgültig den Sack zu. Doch selbst Gäste-Trainer Julian Thomann gab zu: „Dresden war uns in der zweiten Halbzeit in allen Belangen überlegen.“

Inzwischen ist auch klar, was Keeper Mario Huhnstock nach der Saison macht. Er wechselt die Seiten, wird bei den Handballerinnen des HC Rödertal ab 1. Juli als Trainer für die Torfrauen und im Nachwuchs arbeiten.

Torschützen des HC Elbflorenz: Dierberg 8/3, Dumcius 6, Greß 5, Kretschmer 5/1, Emanuel 3, Jungemann 3, Buschmann 1, Zobel 1