02. April 2022 / 12:02 Uhr

HC Elbflorenz plant Coup in Nordhorn

HC Elbflorenz plant Coup in Nordhorn

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Rico Göde
Der HC Elbflorenz tritt am Sonntag bei der HSG Nordhorn-Lingen an. © dpa
Anzeige

Das Team von Trainer Rico Göde möchte an den Erfolg gegen den ASV Hamm anknüpfen. Besonderes Augenmerk legen die Dresdner dabei auf Nordhorns Georg Pöhle, der im Angriff eine Schlüsselrolle einnimmt. 

Dresden. Nachdem die Zweitliga-Handballer des HC Elbflorenz mit überzeugender Leistung dem Tabellendritten ASV Hamm-Westfalen ein Bein gestellt haben, soll nun der nächste Coup beim Zweiten Nordhorn-Lingen klappen. Am Sonntag gastiert das Team von Rico Göde bei den Nordlichtern (17 Uhr).

Anzeige

Torhüter Max Mohs, der gegen Hamm mit elf Paraden eine starke Leistung bot, sagt, wie das gelingen kann: „Wenn wir die Härte und Leidenschaft, den Kampf und den Einsatz aus der letzten Partie mitnehmen, dann ist alles möglich. Wir müssen einfach geil darauf sein, den nächsten Aufstiegsaspiranten zu ärgern“, so die Devise des 22-jährigen Keepers, der zudem erklärt: „Wir haben gegen Hamm gesehen, wozu wir in der Liga sind. Wir müssen uns also auch in einem solchen Spitzenspiel nicht verstecken. Zudem ist die Liga sehr ausgeglichen, da kann fast jeder jeden schlagen.“

Trainer Rico Göde ist überzeugt, dass die Gastgeber „mehr Druck auf dem Kessel“ haben. Die Nordhorner kehrten nach fast vierwöchiger Corona-Pause erst jetzt wieder in den Liga-Alltag zurück und verloren gleich beim Tabellenzehnten in Bietigheim. „Sie haben den gewohnten Rhythmus noch nicht wieder so drin“, weiß Göde, hebt nach dem Auf und Ab seiner Jungs auch hervor: „Es liegt an uns, wie wir das Spiel über 60 Minuten gestalten. Wir müssen unsere beste Performance auf die Platte bringen.“ Allerdings warnt er: „Nordhorn hat viele Stärken. Es ist ein eingespieltes Team. Sie stehen sehr gut in der Abwehr mit starken Torhütern dahinter. Und im Angriff verfügen sie über sehr viel individuelle Klasse.“

Anzeige

Das bestätigt auch Max Mohs, der einen Spieler besonders hervorhebt: „Vor allem auf ihren besten Werfer Georg Pöhle müssen wir achten. Wenn wir ihn in den Griff bekommen, sieht es gut für uns aus“, glaubt er. Zumindest hat Rico Göde in der Kabine nach dem Sieg gegen Hamm eine bessere Stimmung ausgemacht als zuvor. „Der Sieg hat uns mehr Selbstvertrauen gegeben“, befindet Göde, der sich mit seiner Mannschaft am Sonnabend auf die Reise begibt.