14. Februar 2020 / 16:24 Uhr

HC Elbflorenz und Lübeck-Schwartau im Duell gegen den Abstieg

HC Elbflorenz und Lübeck-Schwartau im Duell gegen den Abstieg

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
5. November 2017, 
Dresdens Henning Quade,
Handball, 2. Bundesliga,
EHC Elbflorenz Dresden - Eintracht Hildesheim,
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Henning Quade möchte sich gegen seinen alten Verein natürlich besonders teuer verkaufen. © Archiv/Matthias Rietschel
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Kreisläufer Henning Quade vom HC Elbflorenz will sich gegen seinen Ex-Club VfL Lübeck-Schwartau keine Blöße geben. Die Dresdner wollen am Sonntag als Sieger von der Platte gehen.

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Dresden. Für Henning Quade ist dieses Heimspiel schon ein besonderes. Der Kreisläufer empfängt mit seinem Team des HC Elbflorenz an diesem Sonntag (17 Uhr) in der 2. Bundesliga seinen alten Verein VfL Lübeck-Schwartau. Immerhin drei Jahre spielte der 31-Jährige für die Nordlichter, bevor er 2015 nach Dresden kam und seither zu den Gesichtern gehört, die den aufstrebenden Dresdner Klub seither prägen.

„Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir anfangs vor 60 Zuschauern in der Energieverbund-Arena gespielt haben. Wenn man die Entwicklung bis heute sieht, wo über 2000 Zuschauer in der Arena uns unterstützen, ist das schon Wahnsinn und ich freue mich, ein Teil dieses Projektes zu sein“, betont der Wahl-Dresdner, der sich mit seiner Frau Bonnie und dem neunmonatigen Söhnchen Titus in Dresden wohlfühlt, nicht ohne Stolz. Zu ein, zwei Kumpels von Schwartau habe er noch Kontakt, da würden vor dem Spiel am Sonntag auch ein paar Nachrichten hin- und herfliegen, wie er verrät. Kein Geheimnis ist, dass er mit seinen HCE-Mitspielern das wichtige Duell gegen den punktgleichen Tabellennachbarn gewinnen will. Das Hinspiel hatten die Sachsen bereits knapp mit 24:23 für sich entschieden. „Natürlich will ich auch diesmal als Sieger von der Platte gehen. Dafür müssen wir eine aggressive Abwehr stellen, unser gutes Tempospiel wieder besser laufen lassen und mit viel Herz im Spiel versuchen, den Funken auf die Zuschauer überspringen zu lassen“, lautet sein Rezept.

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Wichtiges Spiel im Abstiegskampf

Dabei sieht Henning Quade durchaus Gründe, warum es bei seinem Ex-Verein, der letzte Saison auf Platz fünf abschloss, in diesem Jahr nicht so läuft wie erwartet: „Der VfL hatte über viele Jahre hinweg mit Torge Greve den gleichen Trainer. Deshalb waren Mannschaft und Trainer auch sehr gut eingestellt und jeder wusste, was seine Aufgabe ist. Der neue Trainer bringt sicher eine neue, etwas andere Spielkultur sowie eine eigene Trainingsphilosophie mit, auf die sich Spieler und Umfeld erstmal einstellen müssen. Diese Umstellung kann natürlich etwas dauern“, glaubt Quade. Auch wenn VfL-Coach Piotr Przybecki in Dresden auf seinen isländischen Spielmacher Dadi Runarsson verzichten muss, steckt im Kader genügend Qualität. Vor allem der seit Jahren starke Torhüter Dennis Klockmann, Top-Torschütze und Linksaußen Thees Glabisch sowie die erfahrenen Rückraumspieler Jan Schult und Martin Waschul sind absolute Leistungsträger.

Das weiß auch HCE-Trainer Rico Göde: „Schwartau hat eine kompakte Abwehr und einen starken Keeper. Es ist für beide Teams ein wichtiges Spiel im Abstiegskampf und wir wollen natürlich die Punkte hier behalten.“ Manager Karsten Wöhler ergänzt: „Die Favoritenrolle liegt diesmal ein Stück weit bei uns. Wir spielen zu Hause und haben die Fans im Rücken, deshalb bin ich sehr optimistisch, dass wir die Punkte holen.“ Verzichten muss Göde weiter auf die verletzten Max Mohs und Jonas Thümmler.

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