24. Februar 2019 / 19:15 Uhr

HC Elbflorenz verliert beim Spitzenreiter Balingen 23:30

HC Elbflorenz verliert beim Spitzenreiter Balingen 23:30

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Der Dresdner Nils Kretschmer (Nummer 20) beim Wurfversuch.
Der Dresdner Nils Kretschmer (Nummer 20) beim Wurfversuch. © imago
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Tabellenführer für Dresdner Handballer eine Nummer zu groß.

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Dresden. Die große Sensation ist ausgeblieben. Die Zweitliga-Handballer des HC Elbflorenz konnten dem haushohen Favoriten kein Bein stellen und unterlagen dem souveränen Spitzenreiter HBW Balingen-Weilstetten vor 2236 Zuschauern mit 23:30 (10:16). Damit rutschten die Dresdner in der Tabelle wieder unter den Strich, haben aber nur einen Punkt Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze.

Zwar liefen die ersten fünf Minuten mit einem 2:2 noch ausgeglichen, aber schon danach setzten sich die Gastgeber auf 8:3 (14.) ab. Die HC-Abwehr agierte in dieser Phase nicht aggressiv genug, so kam Balingen zu vielen leichten Toren. Selbst konnten die Schützlinge von Trainer Christian Pöhler ihre Chancen im Angriff nicht immer nutzen und die Hausherren bestraften zudem jeden kleinsten Fehler der Elbestädter. Und Pech kam dann auch noch dazu. Spielmacher Roman Becvar musste mit einer Kopfverletzung und dickem Auge nach einer nicht geahndeten Aktion eines Gegenspielers von der Platte. Damit fehlte dem HCE-Coach, der ohnehin schon auf die verletzten Marc Pechstein, Hendrik Halfmann, Nils Gugisch und Michal Kasal verzichten musste, ein weiterer wichtiger Leistungsträger. „Nach gutem Start kamen wir durch zu viele technische Fehler eigentlich nicht so richtig ins Laufen. Allerdings war auch die Verteilung der Zeitstrafen etwas unausgewogen“, haderte Christian Pöhler später. Er gab aber auch zu: „Wenn du in Balingen mit fünf, sechs Toren zurückliegst, wird es dann ganz schwer.“

Gastgeber ziehen nach der Pause davon

Zumal die Gastgeber zu Beginn der zweiten Halbzeit nahtlos an ihre Leistung anknüpften und bis zur 39. Minute auf 22:13 davonzogen. Damit waren die Messen gelesen. Während der Tabellenerste anschließend etwas lockerließ, starteten die Dresdner noch einmal eine kleine Aufholjagd. Drei schnelle Tore von Youngster Oskar Emanuel, gute Paraden des sich steigernden Mario Huhnstock im Tor und ein Treffer von Henning Quade, der ebenso wie Aderian Kammlodt eine gute Partie bot, sorgten dafür, dass die Gäste auf 17:23 herankamen. Leider ließen die Sachsen jedoch im Angriff noch ein paar Bälle aus, um den Favoriten noch in Bedrängnis bringen zu können. Balingen spielte am Ende die Partie souverän nach Hause. „In der ersten Halbzeit haben wir uns zu leicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Mit den letzten 26 Minuten in der zweiten Halbzeit bin ich zufrieden. Da war es ein ausgeglichenes Spiel. Insgesamt aber war Balingen diesmal für uns eine Nummer zu groß. Wenn du ihnen wirklich Paroli bieten willst, musst du am oberen Limit spielen. Das haben wir nicht geschafft“, befand Pöhler, der aber zugleich betonte: „Wir müssen realistisch bleiben. Essen oder Balingen sind nicht unsere Kragenweite, die Gegner auf Augenhöhe sind andere. Im März und April kommen die Spiele, in denen wir uns befreien können und müssen.“

Statistik:

Elbflorenz-Tore: Quade 5, Kammlodt 4, Greß, Emanuel je 3, Jurgeleit 3/1, Pulay, Kretschmer je 2/1, Hoffmann 1

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