21. Oktober 2019 / 08:08 Uhr

HC Elbflorenz verschenkt gegen Coburg die Punkte

HC Elbflorenz verschenkt gegen Coburg die Punkte

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Dresdens Marc Pechstein fliegt über den Kreis und war zweitbester HCE-Schütze gegen Coburg, doch es reichte nicht zum Sieg.
Dresdens Marc Pechstein fliegt über den Kreis und war zweitbester HCE-Schütze gegen Coburg, doch es reichte nicht zum Sieg. © Matthias Rietschel
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Für die Dresdner Zweitliga-Handballer wäre im Heimspiel gegen den Zweiten der Tabelle aus Coburg mehr drin gewesen als eine 28:32-Niederlage.

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Dresden. Eigentlich wollten die Zweitliga-Handballer des HC Elbflorenz die „Schmach von Aue“ tilgen, wie es Trainer Rico Göde formuliert hatte. Doch daraus wurde nichts. Die Dresdner unterlagen vor 1717 Zuschauern in heimischer Arena dem Tabellenzweiten HSC Coburg mit 28:32 (13:16). Damit kassierten die Männer um Kapitän Mario Huhnstock am neunten Spieltag die fünfte Niederlage. Allerdings wäre gegen die Oberfranken, die man schon zweimal in eigener Arena bezwingen konnte, mehr drin gewesen. Doch mit vielen leichten Fehlern in Überzahl stellten sich die Göde-Männer in der entscheidenden Schlussphase selbst ein Bein.

Für Rico Göde gab es noch vor dem Spiel eine schlechte Nachricht, denn mit Sebastian Greß fiel ein wichtiger Spieler kurzfristig aus. Dennoch starteten die Dresdner gut in die Partie. Mit zwei schnellen Toren durch Nils Gugisch gingen die Hausherren nach zwei Minuten in Führung. Aber nach zwei vergebenen Angriffschancen glich Coburg ebenso flott aus. Danach konnte sich vorerst kein Team absetzen, die Gäste scheiterten dreimal am Gestänge. Doch auch die Elbestädter vergaben einige Möglichkeiten. Als Rico Göde nach 20 Minuten Michal Kasal einwechselte, spielte dieser zweimal perfekt zu Kreisläufer Henning Quade, der auch beide Chancen eiskalt nutzte.

Coburg nutzt Dresdner Fehler und setzt sich ab

Als der Coach später Jonas Thümmler für Quade brachte, klappten diese Anspiele allerdings nicht mehr so gut nach dem 12:12 (24.) verloren die Dresdner auch durch einige leichte Fehler den faden. So setzte sich Coburg binnen fünf Minuten auf 16:12 (29.) ab. Michal Kasal konnte kurz vor der Pausensirene noch um einen Treffer verkürzen.

Rico Göde fand in der Kabine sicher die passenden Worte, denn nach dem Seitenwechsel starteten die Hausherren wie die Feuerwehr. Durch zwei Tore des stark aufspielenden Henning Quade und einen Treffer von Marc Pechstein glichen die Dresdner zum 16:16 (35.) aus. Nun lieferten sich beide Teams einen Kampf auf Augenhöhe. Bis zur 50. Minute blieb das Geschehen ausgeglichen. Als Marc Pechstein aber eine Minute später einen Siebenmeter ans Gestänge hämmerte und Elbflorenz anschließend in Überzahl mit leichten Fehlern den Gegner zu schnellen Toren einlud, ließen sich die cleveren Gäste nicht lange bitten. Nach dem nochmaligen Anschlusstreffer von Minaugas Dumcius zum 26:27 (54.) zogen die Coburger mit einem 4:0-Lauf auf 31:26 (58.) davon und ließen sich zum Schluss die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Coburg bringt den Sieg clever über die Zeit

„Nach dem letzten Siebenmeter zog bei uns der Schlendrian ein. Da haben wir nicht mehr das konsequent durchgezogen, was wir uns zuvor erarbeitet hatten“, gab Julius Dierberg enttäuscht zu. Auch Arseniy Buschmann ärgerte sich: „Diese Niederlage musste nicht sein. Wir haben ihnen mit leichten Fehlern in die Hände gespielt.“ Das Fazit von Rico Göde fiel nicht anders aus: „Wir sind gut in die zweite Halbzeit gekommen, schlagen aber nicht genügend Profit daraus. Was den Kampf angeht, kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen, aber hinten haben wir nicht eklig genug agiert, die Überzahl nicht genutzt. Am Ende hat das Coburg clever gemacht.“

Elbflorenz-Tore: Quade 8, Pechstein 6/1, Gugisch, Dumcius je 3, Buschmann, Kasal je 2, Dierberg 2/1, Pulay, Thümmler je 1.

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