01. Oktober 2021 / 19:55 Uhr

HC Elbflorenz vor schwerem Auswärtsspiel: Der TV Hüttenberg hat Mentalität und Härte 

HC Elbflorenz vor schwerem Auswärtsspiel: Der TV Hüttenberg hat Mentalität und Härte 

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Trainer Rico Goede (HC Elbflorenz)
Trainer Rico Göde fordert ein attraktives, schnelles Angriffsspiel von seinem Team. © Mathias Lehmann (Archiv)
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Die Mannschaft von Trainer Rico Göde hofft, dass ihr am Sonnabend beim TV Hüttenberg eine Leistungssteigerung gelingt. Immerhin sind die Mittelhessen mit Regisseur Dominik Mappes und ihrer ungewohnte 3-2-1-Abwehr schwer zu bespielen.

Dresden. Für die Handballer des HC Elbflorenz folgt auf die zweite Heim-Niederlage an diesem Sonnabend beim TV Hüttenberg (19.30 Uhr) wieder ein Auswärtsauftritt. Nachdem das erste Spiel der Dresdner auf fremdem Parkett erfolgreich gestaltet werden konnte, hoffen die Schützlinge von Trainer Rico Göde nun erneut auf seinen Sieg.

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Die schwache Endkampfgestaltung beim Spiel gegen Erstliga-Absteiger Essen habe man aufgearbeitet, wie Göde berichtet. So simulierte er mit seinen Jungs im Training solche besonderen Stress-Situationen, damit das Team in Zukunft damit besser umgehen kann. Ansonsten könne man, wie der HCE-Coach betont, aber auch an einige gute Dinge aus der letzten Partie anknüpfen. Gerade in der ersten Halbzeit überzeugte seine Mannschaft mit attraktivem, schnellem Angriffsspiel, in der zweiten Hälfte konnte dann die Abwehr zunehmend stabilisiert werden.

Die letzten Spiele des HC Elbflorenz

Nun gilt es in Hüttenberg, beide Elemente gut zusammenzubringen. Die Hessen haben zuletzt auch eine Niederlage kassiert, zuvor aber zweimal gewonnen, darunter gegen Erstliga-Absteiger Ludwigshafen, und rangieren deshalb mit 4:2 Punkten vor den Sachsen. „Das gibt ihnen natürlich erstmal Selbstvertrauen. Und Hüttenberg ist ein Team, dass viel über Mentalität und Härte regelt“, weiß Rico Göde.

„Wir müssen uns sehr gut bewegen“

Zudem haben sich die Mittelhessen mit Rückraumspieler Dominik Mappes gut verstärkt. Er brillierte in den ersten Partien nicht nur als genialer Regisseur, sondern ist derzeit auch der erfolgreichste Werfer des TVH. Auf eine Besonderheit müssen sich die Elbestädter in Hüttenberg vor allem einstellen – die ungewohnte 3-2-1-Abwehr der Hausherren.

Göde erläutert, was das für seine Jungs bedeutet: „Wir müssen uns sehr gut bewegen, über die volle Breite spielen und vor allem mit Geduld agieren.“ Dabei hofft der Coach auch auf eine weitere Steigerung seiner Neuzugänge, die bislang noch viel Luft nach oben haben.