31. Juli 2020 / 16:51 Uhr

HC Leipzig: Adrenalinschub im wilden Wasser in Markkleeberg

HC Leipzig: Adrenalinschub im wilden Wasser in Markkleeberg

Kerstin Förster
Leipziger Volkszeitung
Die Handballerinnen brachten zum Kanufahren in Markkleeberg gute Laune mit.
Die Handballerinnen brachten zum Kanufahren in Markkleeberg gute Laune mit. © Kerstin Förster
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Der HCL sucht Abwechslung und findet diese im Kanupark in Markkleeberg. Diesem Ausflug sollen Testspiele und Trainingslager folgen.

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Leipzig. Es passte alles – die hellblauen Trikots im Einklang mit blauem Himmel und Sonne satt, als das HCL-Team bestens gelaunt im Kanupark Markkleeberg ankam. Abwechslung hieß das Motto am späten Donnerstagnachmittag in der Saisonvorbereitung des Zweitligisten.

„Das war bisher in Ordnung. Wir haben viel im athletischen Bereich getan, aber auch mannschaftstaktisch gut gearbeitet und sind oft gelaufen“, fasste die alte und neue Kapitänin Jacqueline Hummel (28) das kontinuierliche Aufbauprogramm zusammen. Der Teamgeist spielt mit, dennoch sei eine solche Aktion wie die Wassersport-Einheit geeignet, sich mal von einer anderen Seite kennenzulernen.

„Das Rafting hat uns sehr viel Spaß gemacht“

Im Kanupark, der die Handballerinnen bei ihrem spritzigen Adrenalinausflug unterstützte, herrschte reges Treiben. Bevor die HCL-Mädels in die Raftingboote stiegen, drehte schon seit morgens der Kika das Pappbootrennen der Twin-Teams-Challenge. Derweil hieß es für die Kanuslalom-Nachwuchs-Asse um LKC-Chef Frithjof Bergner und Eric Mendel sich auf der Heimstrecke für den kommenden Meisterschaftskampf vorzubereiten. Auch die Handballerinnen hoffen, dass es wie geplant am 6. September mit dem Saisonstart gegen Zwickau in der Brüderhalle klappt. Bis dahin heißt es weiter ranklotzen. Chefcoach Fabian Kunze und Co-Trainer Steffen Obst nutzen den vorhandenen Spielraum konsequent aus.

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„Die Stimmung im Team ist super und wir machen gute Fortschritte auf dem Weg nach der langen handballfreien Corona-Pause. „Leider sind ein paar Mädels noch angeschlagen und müssen Blessuren auskurieren. Aber auch dort ist Besserung in Sicht. Die Zusammenarbeit im neuen Trainerteam ist super. Wir sind auf die Testspiele gespannt, welche nächste Woche beginnen“, sagte Kunze, der den frisch-fröhlichen Ausflug als vollen Erfolg wertete. Das fand auch Rechtsaußen Pauline Uhlmann (19): „Das Rafting hat uns sehr viel Spaß gemacht. Auch wenn die Arme danach ein wenig wie Wackelpudding waren, hat sich die Anstrengung doch gelohnt, wenn wenigstens einer im Boot über Bord gegangen ist. Wir würden es jeder Zeit gern wieder machen und können es nur empfehlen“, so die aus Zwenkau stammende U17-Europameisterin.

Die erste Standortbestimmung folgt nächsten Dienstag beim Test gegen den neuen Erstligisten Halle-Neustadt in Bad Blankenburg. Garantie auf Abwechslung verheißt dann das Trainingslager in Zinnowitz. Wasser satt.