23. September 2019 / 11:40 Uhr

Trauer um seinen Vater: Deshalb gab HSV-Trainer Dieter Hecking nach Sieg gegen Aue keine Interviews

Trauer um seinen Vater: Deshalb gab HSV-Trainer Dieter Hecking nach Sieg gegen Aue keine Interviews

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
HSV-Coach Dieter Hecking hatte nach dem Sieg gegen Erzgebirge Aue keine Interviews gegeben.
HSV-Coach Dieter Hecking hatte nach dem Sieg gegen Erzgebirge Aue keine Interviews gegeben. © imago images / Sven Simon
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Nach dem 4:0-Erfolg gegen Erzgebirge Aue ließ HSV-Trainer Dieter Hecking die Pressekonferenz wegen "familiärer Sorgen" aus. Jetzt ist der Hintergrund bekannt: Hecking trauert um seinen verstorbenen Vater.

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Nach dem 4:0-Sieg gegen Erzgebirge Aue stand der Trainer des Hamburger SV aus "familiären Gründen" nicht für die Pressekonferenz und für Interviews zur Verfügung. Wie der Verein am Montag auf seiner Website bekannt gab, ist der Grund für Heckings Abwesenheit der Tod seines Vaters. Heckings Vater sei "nach kurzer, schwerer Krankheit" verstorben heißt es in der Mitteilung der Hamburger. Auch beim Training am Montag fehlt der Übungsleiter und wurde von seinem Assistenten Dirk Bremser vertreten.

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Kapitän Hunt: Mannschaft spielte auch für Hecking

Die Mannschaft des Zweitligisten war vor dem Spiel gegen Aue informiert worden. "Natürlich haben wir das mit in die Partie genommen", antwortete HSV-Kapitän Aaron Hunt, der zum 4:0 getroffen hatte, nach der Partie auf die Frage, ob sich die Mannschaft vorgenommen hatte, auch für Hecking gut zu spielen. "Familiäre Probleme sind natürlich immer für jeden Einzelnen schwierig. Wir können uns vorstellen, wie der Trainer sich fühlt", so Hunt. Der ehemalige Nationalspieler geht davon aus, dass das Spiel gegen Aue bei Hecking "nicht so fest im Kopf war": "Wenn wir ein bisschen dazu beisteuern können, dass er sich zumindest hier nicht so viel Sorgen machen muss, ist uns das heute sicherlich geglückt", hoffte Hunt.

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Der HSV hat mit einem Sieg gegen Aue die Antwort auf die Derby-Pleite gegen St. Pauli gegeben. Hier sind die Noten zum Heimerfolg. Der SPORTBUZZER zeigt die Noten der HSV-Profis. ©

Zumindest sportlich war der Tag für die Rothosen erfreulich: Mit dem 4:0 gegen Aue eroberte Heckings Team den zweiten Platz in der Tabelle von Arminia Bielefeld zurück. Das 1:0 des HSV resultierte aus einer Premiere: Josha Vagnomann, der den verletzten Rechtsverteidiger Jan Gyamerah ersetzte und zuletzt mit der Fritz-Walter-Medaille für den zweitbesten deutschen U19-Spieler ausgezeichnet worden war, erzielte sein erstes Profi-Tor (18.). Die weiteren Hamburger Treffer steuerten Lukas Hinterseer (32.), Martin Harnik (47.) und Aaron Hunt (62.) bei.

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