05. Juni 2021 / 06:25 Uhr

"Ein Heeßeler Jung": Torhüter Marco Dubberke kehrt aus Celle zurück

"Ein Heeßeler Jung": Torhüter Marco Dubberke kehrt aus Celle zurück

Nicola Wehrbein
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hütet künftig wieder beim Heeßeler SV das Tor: Marco Dubberke
Hütet künftig wieder beim Heeßeler SV das Tor: Marco Dubberke © Christian Hanke
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Schlussmann Marco Dubberke kehrt zurück zum Heeßeler SV, den er vor zwei Jahren in Richtung MTV Eintracht Celle verlassen hat. "Marco ist ein Heeßeler Jung, und wir wären ja töricht gewesen, nicht bei ihm anzufragen, als klar war, dass er Celle verlassen würde", sagt Trainer Martin Mohs.

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Alle neune für den Heeßeler SV. Doch in diesem Fall geht es nicht ums Kegeln, sondern um die neunte Neuverpflichtung des Landesligisten. Und dieser prominente Zugang hat es in sich: Torhüter Marco Dubberke kehrt zurück. Noch ein Heimkehrer. Zuletzt stand der Schlussmann bei Oberligist MTV Eintracht Celle im Tor.

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„Marco ist ein Heeßeler Jung, und wir wären ja töricht gewesen, nicht bei ihm anzufragen, als klar war, dass er Celle verlassen wird“, sagt HSV-Trainer Martin Mohs. Im Sommer 2019 war Dubberke von der Dorfstraße nach Celle gewechselt. Nun ist er wieder mit von der Partie bei den Grün-Weißen.

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Ein Angebot von Oberligist Arminia Hannover schlug der 28-Jährige nach reiflicher Überlegung aus. Warum? „Hier weiß ich, auf was ich mich einlasse, das hat eine wesentliche Rolle bei meiner Entscheidung gespielt. Sieben Jahre habe ich in der ersten Herren des Heeßeler SV gespielt. Eine tolle, erfolgreiche Zeit. Ich kenne den Verein und das super Umfeld“, sagt er.



Dubberke will Verantwortung übernehmen

Jetzt sei die sportliche Situation zwar eine andere als damals. „Aber als Heeßeler Urgestein und erfahrener Spieler möchte ich Verantwortung übernehmen und dazu beitragen, dass der HSV die Kurve kriegt. Und den Verein wieder dahin bringen, wo er meines Erachtens hingehört.“

Das gute Verhältnis zu Torwarttrainer Jörg Canisius habe ebenfalls für den Burgdorfer Klub gesprochen. Ebenso die verlockende Aussicht, mit den engen Freunden Jan-Henrik Matthes und Nick Poelmeyer zusammenzuspielen. Auch diese beiden Ur-Heeßeler haben sich jüngst dem Landesligisten wieder angeschlossen. Überdies sei der Kontakt zu den HSV-Akteuren Niklas Rohden und Maurice Klinkowski nie abgebrochen, so Dubberke.

Sogar seine Konkurrenten zwischen den Pfosten sind ihm bekannt. „Nils Kühnen war schon in meinem letzten Jahr in Heeßel dabei. Und Pascal Hoppe hat damals als Jugendlicher mittrainiert.“ Mit zwei talentierten Nachwuchsleuten und einem Routinier, der Oberligaformat besitzt, sind die Grün-Weißen auf der wichtigen Torwartposition bestens aufgestellt.