17. Oktober 2020 / 17:09 Uhr

"Werden den Gegner nicht unterschätzen": Heeßel will gegen Wetschen zweiten Saisonsieg

"Werden den Gegner nicht unterschätzen": Heeßel will gegen Wetschen zweiten Saisonsieg

Nicola Wehrbein
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Mit vollem Einsatz: Der Heeßeler SV (hier im Spiel gegen Stelingen) will gegen den TSV Wetschen den zweiten Saisonsieg einfahren. 
Mit vollem Einsatz: Der Heeßeler SV (hier im Spiel gegen Stelingen) will gegen den TSV Wetschen den zweiten Saisonsieg einfahren.  © Presse-tau
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Der Heeßeler SV ist am Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel gegen den Tabellenletzten TSV Wetschen gefordert. Das Team von Martin Mohs will unbedingt den zweiten Saisonsieg einfahren und sich vom Schlusslicht der Landesliga Nord absetzen. Dafür muss sich der HSV in der Defensive aber deutlich stabiler präsentieren als zuletzt. 

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Wenn nicht jetzt, wann dann: Der Heeßeler SV trifft am Sonntag (15 Uhr) im Heimduell der Landesliga Staffel Nord auf Schlusslicht TSV Wetschen. Für die junge Truppe des HSV dürfte jetzt die Zeit gekommen sein, sich für ihren hohen Aufwand, mit dem zweiten Saisonsieg zu belohnen.

Beim jüngsten Auswärtsspiel gegen den OSV Hannover hatte die Elf von Trainer Martin Mohs großen Einsatz gezeigt, ist auch mehrfach dran gewesen am Ausgleich - und stand am Ende doch mit einer bitteren 1:3-Niederlage da. „Die Jungs haben im Training eine gute Reaktion gezeigt“, sagte Mohs, der seiner Mannschaft grundsätzlich eine klasse Moral bescheinigt. „Von diesen kleinen Rückschlägen lassen wir uns nicht unterkriegen. Wir glauben an uns und unsere Entwicklung.“

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"Unsere Gegentor-Statistik ist in der Tat verheerend. Daran arbeiten wir."

Im heimischen Vergleich mit dem Tabellenletzten aus dem Kreis Diepholz strebt der HSV einen dreifachen Punktgewinn an. „Ich bin zuversichtlich. Aber wir werden keineswegs den Fehler begehen, den Gegner zu unterschätzen“, betont der Fußballlehrer. Immerhin habe Wetschen bislang erst sechs Gegentore zugelassen.

Daneben sehen die 15 Treffer, die der HSV kassiert hat, ziemlich katastrophal aus. „Unsere Gegentor-Statistik ist in der Tat verheerend. Daran arbeiten wir“, so Mohs. Verletzungsbedingt sind Timo Kuhlgatz und Torben Westphal nicht am Start. Überdies fehlt der rotgesperrte Tahir Kezer. Ansonsten kann der HSV-Coach personell aus dem Vollen schöpfen.