05. September 2019 / 16:43 Uhr

"Alles auf einen Schlag": Bänder-, Kreuz- und Sehnenrisse beuteln den Heeßeler SV

"Alles auf einen Schlag": Bänder-, Kreuz- und Sehnenrisse beuteln den Heeßeler SV

Nicola Wehrbein
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Autsch: Der Heeßeler SV muss jetzt auch noch auf Torben Westphal (links, gegen Kirill Weber vom OSV Hannover) verzichten.
Autsch: Der Heeßeler SV muss jetzt auch noch auf Torben Westphal (links, gegen Kirill Weber vom OSV Hannover) verzichten. © Debbie Jayne Kinsey
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Es ist ja nicht so, dass der Heeßeler SV in dieser Saison bislang vom Verletzungspech verschont geblieben wäre. Vor dem Heimspiel gegen den FC Eldagsen ist das Lazarett des Landesligisten nun allerdings noch einmal größre geworden. "Es ist einfach gruselig", sagt Trainer Thomas Joedecke.

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Dass es nach dem gewaltigen Umbruch im Sommer mit einem komplett umgekrempelten Kader und vielen jungen Akteuren in der Landesliga nicht leicht werden würde, ist Trainer Thomas Joedecke bewusst gewesen. Mit einem solchen Verletzungspech, wie es den Heeßeler SV nun schon seit Wochen ereilt, konnte indes niemand rechnen. Von Entspannung in puncto Personal kann vor dem Heimspiel des HSV am Samstag (16 Uhr) gegen den FC Eldagsen nicht die Rede sein. Im Gegenteil.

Pech statt zu hoher Trainingsbelastung

Nun stehen auch noch die Stammkräfte Manuel Owsianski (Sehnenriss) und Torben Westphal (Wunde am Schienbein) auf der ohnehin langen Verletztenliste des punktlosen Schlusslichts. „Es ist gruselig“, formuliert Joedecke in Anbetracht der zahlreichen Ausfälle. „Bänderrisse, Kreuzbandrisse, Sehnenrisse, alles auf einen Schlag. Die Ärzte haben uns bestätigt, dass diese Verletzungen nichts mit der Trainingsbelastung zu tun haben, vielmehr ist es einfach großes Pech.“

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Erst in etwa zwei bis drei Wochen sei mit den ersten Rückkehrern zu rechnen. „Wir müssen irgendwie die Hinrunde überstehen“, sagt der HSV-Coach, aber zweifellos werde es von Spiel zu Spiel schwerer, am Ende noch die nötigen Zähler für den Liga-Verbleib zu holen. „Vielleicht passiert ja gegen Eldagsen ein Wunder. Die Stimmung im Team ist unverändert supergeil, alle pushen sich gegenseitig.“

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Die Gäste aus Eldagsen reisen in voller personeller Besetzung und mit dem Rückenwind des jüngsten 3:0-Sieges über den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide an. „Wir fahren mit breiter Brust nach Heeßel“, sagt Trainer Holger Gehrmann, schiebt aber flugs hinterher: „Der HSV steht mit dem Rücken zur Wand, das macht es auch ein Stück weit gefährlich. Wir müssen aufpassen und sollten gewarnt sein.“

"Für uns ist jede Aufgabe schwer"

Man sei schlecht beraten, den Blick nur auf die Tabelle zu richten und von einem Selbstläufer auszugehen. „Für uns als Aufsteiger ist jede Aufgabe schwer, wir sehen uns gegen den gestandenen Landesligisten nicht in der Favoritenrolle“, betont Gehrmann, der ein „Fifty-Fifty-Spiel“ erwartet.

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