27. August 2016 / 16:00 Uhr

Heftige Klatsche für Grün-Weiss

Heftige Klatsche für Grün-Weiss

Andreas Ramlow
Märkische Allgemeine Zeitung
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NOFV-Oberliga Nord: Aufsteiger Brieselang zeigt sich bei Lichtenberg 47 überfordert.

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Nach der unglücklichen 0:1-Auftaktniederlage gegen den FC Mecklenburg Schwerin und dem 1:1-Remis in Frankfurt fuhren die Grün-Weissen aus Brieselang als klarer Außenseiter zur Auswärtspartie beim SV Lichtenberg 47. Den Berlinern lag die 1:4-Niederlage am vergangenen Wochenende bei Optik Rathenow noch schwer im Magen, sie wollten Wiedergutmachung.

Der Auftakt gelang nach Maß, denn Kiminu Mayoungou traf früh zum 1:0 (17.). Ein Doppelschlag binnen drei Minuten durch Philipp Grüneberg zum 2:0 (39.) und 3:0 (42.) sorgte dann schon vor dem Seitenwechsel für eine Vorentscheidung. Nach einigen Wechseln in der Pause machten die Lichtenberger gleich da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Gerade einmal sieben Minuten waren gespielt, schon erhöhte erneut Philipp Grüneberg mit seinem dritten Treffer auf 4:0 (52.). Und es kam noch dicker für den Aufsteiger. Wiederum nur zwei Minuten später traf Christian Gawe mit einem abgefälschten Schuss zum 5:0 (54.).

Lichtenberger Offensivduo Philipp Grüneberg/Thomas Brechler war nicht zu stellen

Nach gut einer Stunde pfiff Schiedsrichter Tony Schuster Strafstoß für die Berliner. Der agile und kaum zu stellende Grüneberg wurde im Strafraum gelegt. Routinier Eike Doht im Brieselanger Tor war es zu verdanken, dass es beim 0:5 blieb. Er hielt den Schuss von Thomas Brechler. Doch die Freude darüber hielt nicht lange an. Das Lichtenberger Offensivduo Philipp Grüneberg/Thomas Brechler war von den Gästen an diesem Tag nicht zu stellen. Diesmal bereitete Grüneberg vor und Brechtler traf zum 6:0 (65.). Nun schalteten die Berliner einen Gang zurück und verwalteten das Ergebnis. Es ist dem Aufsteiger aus Brieselang anzurechnen, dass er nie aufgab und immer um Ergebniskorrektur bemüht war. Doch mehr als ein Lattenschuss von Charlie Graf, kurz vor dem Ende, war an diesem Tag nicht drin. Der SVL 47 war an diesem Tag einfach eine Nummer zu groß für das Schlüter-Team.

Patrick Schlüter: "Sie sind wahnsinnig viel gelaufen"

Dies erkannte auch Patrick Schlüter nach dem Spiel neidlos an: "Lichtenberg war heute extrem gut. Sie haben einen sehr sauberen Fußball gespielt und wir hatten einen rabenschwarzen Tag. Wir haben heute nicht gut verteidigt und sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Die 47iger waren heute sehr beweglich, in allen Mannschaftsteilen. Sie sind wahnsinnig viel gelaufen und das bei gefühlten 50 Grad auf dem Platz. Dies war, von außen gesehen, schon sehr erstaunlich."