14. Mai 2019 / 14:53 Uhr

Heftiger Zoff zwischen Eisbären Bremerhaven und Oldenburg

Heftiger Zoff zwischen Eisbären Bremerhaven und Oldenburg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Keith Benson (hier im Spiel gegen die BG Göttingen) konnte die Klasse mit den Eisbären Bremerhaven nicht halten.
Keith Benson (hier im Spiel gegen die BG Göttingen) konnte die Klasse mit den Eisbären Bremerhaven nicht halten. © spfoto.de
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Zwischen den beiden norddeutschen Nachbarn Eisbären Bremerhaven und Oldenburg nach dem Bremerhavener Abstieg ein heftiger Streit entbrannt.

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Der geschäftsführende Eisbären-Gesellschafter Wolfgang Grube warf den Oldenburgern „Unsportlichkeit“ und „Wettbewerbsverzerrung“ vor, weil der Tabellenzweite bei seiner 87:99-Niederlage gegen den Bremerhavener Konkurrenten Hakro Merlins Crailsheim unter anderem seinen besten Spieler Will Cummings geschont hatte. Die EWE Baskets wiesen die Vorwürfe am als „bodenlos und unverschämt“ zurück.

Die Basketball Löwen Braunschweig haben sich unterdessen den letzten Playoff-Platz in der Basketball-Bundesliga ergattert und sind im Viertelfinale der Gegner des FC Bayern München. Dank des eigenen 100:85-Sieges gegen medi Bayreuth und der deutlichen 65:97-Niederlage von s. Oliver Würzburg bei Brose Bamberg machten die Braunschweiger das Viertelfinale am letzten Spieltag klar.

Eisbären Bremerhaven - BG Göttingen, BBL 2018/19

Eisbären Bremerhaven - BG Göttingen, BBL 2018/19 Zur Galerie
Eisbären Bremerhaven - BG Göttingen, BBL 2018/19 © Peter
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Für Würzburg geht die Saison nach der Niederlage im Champions-League-Finale und dem Verpassen der Playoffs enttäuschend zu Ende. Der siebte Tabellenplatz geht somit an die Telekom Baskets aus Bonn. Der überraschende 102:98-Erfolg gegen den Meister aus München, der den auslaufenden Vertrag mit Trainer Dejan Radonjic verlängert hat, spielte für die abschließende Tabellenkonstellation aber keine Rolle. Bonns Yorman Polas Bartolo wurde vor der Partie als „Bester Verteidiger“ der Liga ausgezeichnet. Im Viertelfinale kommt es für die Telekom Baskets zum Duell mit den EWE Baskets Oldenburg.

Dank einer Energieleistung im Schlussviertel schloss Alba Berlin die Hauptrunde mit einem Sieg ab. In einem hart umkämpften Spiel setzte sich der Eurocup-Finalist und Tabellendritte knapp mit 80:79 bei den MHP Riesen Ludwigsburg durch. Auch Berlins Playoff-Gegner ratiopharm Ulm geht mit Selbstvertrauen in das Viertelfinale: Das von Thorsten Leibenath gecoachte Team gewann mit 98:94 gegen Rasta Vechta, die ihrerseits für das Duell mit dem früheren Serienmeister aus Brose Bamberg eine deutliche Leistungssteigerung benötigen.

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Die Viertelfinalpaarungen im Überblick (Playoffs beginnen am 18. Mai): FC Bayern Basketball (1) - Basketball Löwen Braunschweig (8); EWE Baskets Oldenburg (2) - Telekom Baskets Bonn (7); Alba Berlin (3) - ratiopharm ulm (6); Rasta Vechta (4) - Brose Bamberg (5).

Von dpa

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