08. November 2019 / 14:47 Uhr

Heikendorfer SV trifft das Tor nicht mehr und Personalnot beim TSV Klausdorf

Heikendorfer SV trifft das Tor nicht mehr und Personalnot beim TSV Klausdorf

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Extreme Personalsorgen plagen den TSV Klausdorf vor dem Heimspiel gegen den FC Dornbreite Lübeck.
Extreme Personalsorgen plagen den TSV Klausdorf vor dem Heimspiel gegen den FC Dornbreite Lübeck. © Karsten Freese
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Vor sehr unterschiedlichen Aufgaben stehen die beiden Plöner Vertreter in der Fußball-Landesliga Holstein. Während der Heikendorfer SV im Heimspiel gegen den Vorletzten SSC Phönix Kisdorf (Sonntag, 14 Uhr) klar favorisiert an den Start geht, ist der TSV Klausdorf gegen den Aufstiegskandidaten FC Dornbreite Lübeck (Sonnabend, 15 Uhr) auch vor eigenem Publikum nicht mehr als Außenseiter.

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„In unserer jetzigen Situation sowieso. Viele Spieler sind erkrankt. Ich bin froh, wenn ich zwölf Spieler zusammen bekomme“, erklärt Klausdorfs Trainer Dennis Trociewicz, der hofft, dass sich noch der ein oder andere Spieler gesund meldet. Definitiv fehlen werden Niklas Kaukel und Finn Schlie (beide gesperrt) sowie Kevin Kirchner (Bänderriss) und Bennet Vetter (Dienst).

Trociewicz: „Wir brauchen schon einen Sahnetag."

Da die zweite Mannschaft zeitgleich spielt, wird der Coach auf den A-Jugendlichen Leon Fey und den Stand-by-Spieler Christer Reiser zurückgreifen. „Die Lage war im Hinspiel ähnlich. Da haben wir uns aber trotz der 2:5-Niederlage ganz gut verkauft“, erinnert sich der Coach, der hofft, dass sein Team den mit qualitativ hochwertigen Spielern gespickten Gast auf Kunstrasen Paroli bieten kann. Spieler wie Jelto Reuter (19 Tore) und Bastian Henning (14) werden nur schwer in Zaum zu halten sein. „Wir brauchen schon einen Sahnetag, um denen ein Bein zu stellen“.

Klickt euch durch die Fotos zum Landesliga-Derby zwischen dem SVE Comet Kiel und dem TSV Klausdorf:

Comets Jan-Wilhelm Schwaberau (mi.) spielt den Ball an Tobias Skoruppa (li.) vorbei. Zur Galerie
Comets Jan-Wilhelm Schwaberau (mi.) spielt den Ball an Tobias Skoruppa (li.) vorbei. ©
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Spielerisch bestens lief es zuletzt beim Heikendorfer SV, der allerdings das Toreschießen vergaß und aus den letzten drei Spielen nur einen Punkt holte. „Gerade beim 2:2 gegen Tungendorf waren wir die klar bessere Mannschaft. Und dennoch hat es nicht gereicht. Seit vier Wochen treffen wir das Tor trotz allerbester Chancen nicht mehr. Aber das ist ein normaler Prozess bei so einer jungen Mannschaft. Auch dürfen wir nicht den Fehler machen, eine Mannschaft zu unterschätzen. In dieser Liga darf man sich nicht vom Tabellenstand täuschen lassen. Jede Mannschaft hat ihre Qualitäten“, hadert HSV-Trainer David Lehwald mit den zur Zeit unbefriedigenden Trainingsverhältnissen in Heikendorf.

HSV will die Punktausbeute des Vorjahres toppen

Der Rasenplatz ist gesperrt, und auf der Fläche des ehemaligen Grandplatzes entsteht ein Kunstrasenplatz, der noch nicht fertig gestellt ist. „Wir mussten am Dienstag eine Laufeinheit einlegen. Das ist natürlich unbefriedigend“, so Lehwald, der verstärkt Torschussübungen anbieten will. Für die restlichen vier Spiele in diesem Jahr hat sich Lehwald als Ziel gesetzt, die 28-Punkte-Marke zu übertreffen. „Wir haben jetzt 22 und stehen blendend dar. Im letzten Jahr hatten wir bis Weihnachten 28 Punkte gesammelt. Das wollen wir übertreffen. Es ist ein hoch gestecktes Ziel, aber daran wächst man auch“.

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Klickt euch durch die Fotos zum Landesliga-Derby zwischen dem Heikendorfer SV und dem TSV Klausdorf:

Mirco Znaniewicz (li.) im Zweikampf mit Mahsun Dogan (re.). Zur Galerie
Mirco Znaniewicz (li.) im Zweikampf mit Mahsun Dogan (re.). ©
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