22. Mai 2020 / 13:00 Uhr

Heiko Herrlich erstmals auf Augsburg-Bank: Kein zusätzlicher Druck nach Corona-Blackout - "Habe gewarnt"

Heiko Herrlich erstmals auf Augsburg-Bank: Kein zusätzlicher Druck nach Corona-Blackout - "Habe gewarnt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Heiko Herrlich steht beim FC Augsburg vor seiner Premiere als Trainer.
Heiko Herrlich steht beim FC Augsburg vor seiner Premiere als Trainer. © (c) Copyright 2020, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Anzeige

Nach seinem Ausflug aus der Quarantäne hat Augsburg-Coach Heiko Herrlich den Vorfall abgehakt. Vor dem Druck in der sportlichen Situation habe er bereits vor Wochen gewarnt.

Anzeige
Anzeige

Heiko Herrlich empfindet vor dem Pflichtspiel-Debüt als Trainer des FC Augsburg nach eigener Aussage keinen zusätzlichen Druck durch sein Corona-Malheur in der Vorwoche. Der 48-Jährige hatte bei einem Einkauf von Zahnpasta und Hautcreme die Quarantäne-Regeln missachtet und deshalb im Heimspiel gegen Wolfsburg (1:2) nicht auf der Bank gesessen.

Mehr vom SPORTBUZZER

Im Duell beim FC Schalke 04 am Sonntag (13.30 Uhr/DAZN/Amazon Prime) wird Herrlich nun erstmals die abstiegsbedrohten Schwaben in der Fußball-Bundesliga betreuen. „Ich empfand den Druck vor acht Wochen genauso und habe gewarnt, dass man die Situation nicht unterschätzen darf“, sagte der frühere Profi bei einer Pressekonferenz am Freitag.

Herrlich voller Vorfreude, "dass es endlich für mich losgeht"

Auf den Quarantäne-Vorfall und die Folgen wollte er dabei nicht mehr weiter eingehen. Für ihn sei die Causa damit „abgehakt“, stellte er klar. „Ich freue mich, dass es jetzt endlich für mich losgeht.“ Herrlich war unmittelbar vor der Corona-Pause verpflichtet worden.

Die Sportwelt blickt auf die Bundesliga: Die Pressestimmen zum Restart

Die Rückkehr der Bundesliga aus der Corona-Zwangspause wurde auch im Ausland aufmerksam verfolgt. Der <b>SPORT</b>BUZZER hat die Reaktionen der internationalen Presse zusammengefasst. Zur Galerie
Die Rückkehr der Bundesliga aus der Corona-Zwangspause wurde auch im Ausland aufmerksam verfolgt. Der SPORTBUZZER hat die Reaktionen der internationalen Presse zusammengefasst. ©

Auf die Frage, ob er fürchte, durch sein Missgeschick innerhalb des Teams an Glaubwürdigkeit verloren zu haben, sagte er, dass er sich auf das Training mit der Mannschaft konzentriere und ergänzte: „Ich schaue in die Zukunft. Alles andere müssen Sie die Spieler fragen.“