06. März 2022 / 19:24 Uhr

Heimniederlage gegen KSV Vahdet Salzgitter: I. SC Göttingen 05 lässt „Killerinstinkt“ vermissen

Heimniederlage gegen KSV Vahdet Salzgitter: I. SC Göttingen 05 lässt „Killerinstinkt“ vermissen

Filip Donth
Göttinger Tageblatt
Der I. SC Göttingen 05 ist auf eigenem Platz über den gut verteidigenden KSV Vahdet Salzgitter (rot) gestolpert.
Der I. SC Göttingen 05 ist auf eigenem Platz über den gut verteidigenden KSV Vahdet Salzgitter (rot) gestolpert. © Helge Schneemann
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Während der I. SC Göttingen 05 in der Fußball-Landesliga auf eigenem Platz die Punkte dem Gegner überlassen musste, machten es der SSV Nörten-Hardenberg und SC Hainberg auswärts besser.

Heimpleite für den I. SC Göttingen 05, Spielabsage beim TSV Landolfshausen/Seulingen und Auswärtssiege für den SSV Nörten-Hardenberg und den SC Hainberg. So lief das Fußball-Wochenende der Landesligisten aus der Region.

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I. SC Göttingen 05 – KSV Vahdet Salzgitter 0:2 (0:2). Zwei Standardsituationen, zwei Gegentore, die zehnte Saisonniederlage – so lässt sich der Sonntagnachmittag des I. SC 05 in wenigen Worten zusammenfassen. Salzgitter ging in der ersten Halbzeit nach einer Freistoßsituation in Führung und erhöhte nach einem Eckball. Diese Führung verteidigten die Gäste bis zum Schluss. „Vahdet hat das defensiv sehr gut gemacht und alles wegverteidigt“, fand 05-Trainer Jelle Brinkwerth anerkennende Worte für die Abwehrleistung des Gegners. Seine Mannschaft hatte zwar einige Chancen, traf sogar zweimal den Pfosten, doch am Ende war kein Durchkommen gegen Salzgitters Hintermannschaft. „Der Killerinstinkt ist bei uns momentan nicht da“, haderte Brinkwerth.

Keine Punkte auf heimischem Rasen: Der I. SC Göttingen 05 unterliegt dem KSV Vahdet Salzgitter mit 0:2. Zur Galerie
Keine Punkte auf heimischem Rasen: Der I. SC Göttingen 05 unterliegt dem KSV Vahdet Salzgitter mit 0:2. © Jan-Helge Schneemann

TSV Landolfshausen/Seulingen – SSV Vorsfelde. Das Heimspiel des TSV gegen Spitzenreiter Vorsfelde musste bereits am Sonnabend abgesagt werden. Weder der Platz in Landolfshausen noch der Platz in Seulingen waren bespielbar. „Wir hoffen, dass unsere Plätze in zwei Wochen so sind, dass wir gegen Hainberg antreten können“, sagte Trainer Florian Jünemann.

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TSG Bad Harzburg – SSV Nörten-Hardenberg 2:4 (0:3). Wenn es nach Jan Diederich ginge, hätte sein Team noch deutlicher gewinnen müssen: „Ehrlicherweise muss man sagen, dass die beiden Gegentreffer etwas trügen. Wir waren haushoch überlegen, das Spiel war für uns zu keinem Zeitpunkt gefährdet“, sagte der SSV-Trainer nach Abpfiff. Die Gegentore zum 1:3 und 2:4 aus Sicht seiner Mannschaft seien aus Nachlässigkeit gefallen. Bad Harzburg habe nur zwei Chancen gehabt und daraus zwei Tore erzielt, berichtete Diederich. Vor dem Hintergrund zahlreicher Ausfälle war der Coach unterm Strich aber zufrieden. Für Nörten-Hardenberg trafen Lucas Duymelinck (1:0 und 2:0), Nils Hillemann (3:0) und Tobias Stief (4:1).

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SC Gitter – SC Hainberg 1:4 (1:2). Lukas Zekas freute sich über drei wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte der SCH-Trainer. Seine Mannschaft habe sich in der Anfangsphase schwer getan, der Gegentreffer zum 0:1 sei aber ein „Hallo-Wach-Effekt“ gewesen. „Danach sind wir deutlich besser ins Spiel gekommen“, berichtete Zekas. Überragender Mann auf Seiten der Hainberger war Frederik Goddon. Den Ausgleichstreffer Mitte der ersten Halbzeit hatte er selbst erzielt. Die weiteren Treffer von Joschka Bettermann (2:1), Mohamed N’Kony Taboure (3:1) und Niklas Pfitzner bereitete Goddon vor.

Von Filip Donth