15. April 2019 / 08:30 Uhr

Heimniederlagen für FC Oberlausitz und Bischofswerdaer FV

Heimniederlagen für FC Oberlausitz und Bischofswerdaer FV

Jürgen Schwarz
Dresdner Neueste Nachrichten
Artistischer Luftkampf zwischen dem Bischofswerdaer Frank Zille (unten) und dem Babelsberger Philip Saalbach.
Artistischer Luftkampf zwischen dem Bischofswerdaer Frank Zille (unten) und dem Babelsberger Philip Saalbach. © Steffen Manig
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Am 29. Spieltag der Regionalliga Nordost konnte lediglich Budissa Bautzen bei Lok Leipzig etwas mitnehmen, der FC Oberlausitz und der Bischofswerdaer FV gingen zuhause jeweils leer aus.

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Dresden. Der FC Oberlausitz Neugersdorf, Bischofswerda und Bautzen haben am 29. Spieltag der Regionalliga nicht ins Schwarze getroffen, aber zumindest Budissa gelang mit dem 0:0 beim 1. FC Lok Leipzig ein Teilerfolg. In der Tabelle spitzt sich die Lage aus Sicht des Oberlausitzer Trios aber fast schon dramatisch zu. Schlusslicht Optik Rathenow steht mit 18 Zählern zu Buche, davor rangieren Neugersdorf und Bautzen mit jeweils 25 Punkten. Die drei Vereine würden Stand heute, in die Oberliga absteigen, weil Jena und Cottbus in der 3. Liga auch auf einem Abstiegsplatz stehen. Aufsteiger Bischofswerdaer FV (15.) wäre dagegen mit 30 Zählern gerettet.

„Beweist, dass meine Mannschaft noch lebt“

In Neugersdorf bestimmte Auerbach deutlich die Szenerie. Schon nach 13 Minuten lag die Führung der Gäste in der Luft, aber der Kopfball von Sebastian Schmidt sprang vom Innenpfosten ins Feld zurück. Nur 120 Sekunden später traf Marcel Schlosser aber zum 1:0 für die Auerbacher. Der FCO konnte sich kaum einmal in der Offensive durchsetzen., während auf der Gegenseite das 2:0 in der Luft lag. Marc-Philipp Zimmermann scheiterte zunächst am FCO-Torhüter Konecny (20.), bejubelte aber eine Viertelstunde später sein neuntes Saisontor. Den Neugersdorfern fiel auch im zweiten Abschnitt erschreckend wenig ein. Auerbach kontrollierte das Geschehen und brachte den vierten Auswärtssieg sicher über die Ziellinie.

„Für uns ist das ein Bonuspunkt, der beweist, dass meine Mannschaft noch lebt“, meinte Bautzens Trainer Petrik Sander nach dem torlosen Remis im Leipziger Bruno-Plache-Stadion. „Ein 3:3 oder 4:4 wäre mir aber lieber gewesen.“ Chancen, vor der Pause in Führung zu gehen, verzeichnete Budissa durchaus, „aber oft kam schon der vorletzte Pass nicht genau oder es fehlt etwas der Mumm, um im Eins gegen Eins erfolgreich zu sein“. So blieben die Aktionen von Tony Schmidt, Niclas Treu oder Kevin Bönisch erfolglos. Die zweite Halbzeit begannen die Leipziger mit mehr Schwung, Gäste-Torhüter Christopher Schulz bekam jetzt etwas mehr zu tun.

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Für Budissa verpasste der eingewechselte Roman Kasiar die beste Chance, sein Kopfball landete auf dem Leipziger Tor. Fünf Saisonspiele stehen für die Bautzener noch an. Am Sonnabend kommt Schlusslicht Optik Rathenow in die Spreestadt. „Dann müssen wir Tore schießen und danach schauen wir, wie sich die Konstellation darstellt“, so Budissas Chefcoach. „Ich denke, es bleibt bis zum letzten Spieltag spannend.“

„Das ist sehr, sehr bitter“

Die Schiebocker schienen im Heimspiel gegen den SV Babelsberg den 31. Saisonpunkt schon in der Tasche zu haben, doch dann schockte Leonard Koch in der 88. Minute den Aufsteiger mit dem Siegtor für die Potsdamer. „Das ist sehr, sehr bitter“, rang BFV-Trainer Erik Schmidt nach dem Abpfiff um Worte. „Wir haben in der ersten Halbzeit gut mitgespielt, hätten aber unsere Chancen nutzen müssen. Das haben wir leider nicht getan.“

Nach acht Minuten war es Frank Zille, der mit einem Kopfball das erste Offensivsignal setzte. In der Folgezeit spielte sich das Geschehen weitgehend zwischen den Strafräumen ab, bevor Tobias Heppner einen Kopfball knapp verzog. Auch nach dem Seitenwechsel verzeichnete der BFV durchaus Möglichkeiten zur Führung, aber Tim Cellarius, Dominic Meinel, Tomas Petracek, Philipp Kötzsch und Oliver Merkel konnten sie nicht nutzen. „Wenn du die entscheidenden Zweikämpfe verlierst, verlierst du meist auch das Spiel“, ärgerte sich BFV-Coach Erik Schmidt. Er dachte sicher auch an Alexander Mattern, der vor dem 0:1 den Ball am eigenen Strafraum verstolperte und somit Koch die Möglichkeit zum „Goldenen“ eröffnete.

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