29. September 2019 / 22:02 Uhr

Herbe Heimpleite für den VfB Trebbin (mit Galerie)

Herbe Heimpleite für den VfB Trebbin (mit Galerie)

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
VfB-Trainer Sebastian Michalske war nicht zufrieden mit der Leistung seiner Elf.
VfB-Trainer Sebastian Michalske war nicht zufrieden mit der Leistung seiner Elf. © Frank Neßler
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Landesliga Süd: Trebbiner Fußballer zeigen bei der Niederlage gegen den TSV Schlieben speziell in der ersten Halbzeit eine schwache Leistung.

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Landesliga-Aufsteiger VfB Trebbin konnte nicht an den ersten Saisonsieg in der Vorwoche (3:2-Erfolg bei Dynamo Eisenhüttenstadt) anknüpfen. Im Gegenteil: Bei der 1:4-Heimpleite gegen den TSV Schlieben ließen die Gastgeber vor 183 Zuschauern am Sonnabend auf dem Sportplatz Ebelstraße viele Tugenden vermissen, die sie in der Vergangenheit stark gemacht haben.

VfB-Trainer Sebastian Michalske war vor allem mit der Leistung seines Teams in der ersten Hälfte maßlos enttäuscht. Wegen des Unfalltodes des VfB-Vereinsmitgliedes Philipp Manoury lief das Gastgeberteam mit Trauerflor auf, zudem wurde vor dem Anpfiff eine Gedenkminute abgehalten.

In Bildern: Der VfB Trebbin verliert mit 1:4 gegen den TSV Schlieben.

Der VfB Trebbin (blaue Spielkleidung) verliert nach schwacher Vorstellung sein Heimspiel gegen Schlieben mit 1:4. Zur Galerie
Der VfB Trebbin (blaue Spielkleidung) verliert nach schwacher Vorstellung sein Heimspiel gegen Schlieben mit 1:4. © Frank Neßler

Die Gäste bestimmten sofort mit schnellem Konterspiel das Geschehen. Der VfB tat sich dagegen, vielleicht auch aufgrund der tragischen Ereignisse, schwer. Bis zur Pause war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Rocco Schwonke (25.), Robert Weinert (35.) im Nachschuss an einen zunächst gehaltenen Foulelfmeter und Max Drössigk (40.) legten den Grundstein für den Sieg der Gäste.

„Wir haben in der ersten Halbzeit alles vermissen lassen, was uns in den ersten fünf Saisonspielen trotz angespannter Personalsituation ausgezeichnet hat“, erklärte Michalske, „Engagement, Willen, Einsatz, Laufbereitschaft, das alles hat gefehlt.“ Entsprechende deutliche Worte richtete er in der Kabine an seine Mannschaft. „Ich musste zum ersten Mal richtig laut werden“, erklärte der VfB-Coach.

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Ganz anders traten die Trebbiner in der zweiten Halbzeit auf. Sie erarbeiten sich zahlreiche Möglichkeiten, doch sie nutzten sie nicht. Nach Eckball erhöhten dagegen die Gäste durch Jan Uhlig (66.) per Kopf auf 4:0. Der Ehrentreffer der Trebbiner durch Paulo Henrique da Silva Junior (79.) war zwar schön herausgespielt, aber am Ende nicht mehr als Ergebniskosmetik.