26. Dezember 2018 / 21:52 Uhr

Feiertagsstimmung am Pferdeturm: Heimsieg der Hannover Indians inklusive Teddy Toss

Feiertagsstimmung am Pferdeturm: Heimsieg der Hannover Indians inklusive Teddy Toss

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Zeit für den Teddy Toss bei den Hannover Indians.
Zeit für den Teddy Toss bei den Hannover Indians. © Florian Petrow
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An diesem Abend hatte alle ihren Spaß - abgesehen von den Gästen vielleicht. Die Hannover Indians besiegen am Zweiten Weihnachtsfeiertag die Harzer Falken mit 5:2. Nach dem ersten Tor der Gastgeber regnete es wieder Kuscheltiere aufs Eis, wie es mittlerweile guter Brauch ist.

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Die Hannover Indians haben vor 3608 Zuschauern ihr Heimspiel in der Oberliga Nord gegen die Harzer Falken mit 5:2 (1:0, 1:1, 3:1) gewonnen. Das Motto des Weihnachtsspiels lautete „Teddy Toss“. Bedeutet: Nach dem ersten Tor der Heimmannschaft konnten die Zuschauer Kuscheltiere, von zu Hause mitgebracht oder im Stadion gekauft, aufs Eis werfen. Roman Pfennings sorgte bereits nach weniger als zweihalb Minuten in Unterzahl für Erleichterung. Die Stofftiere kommen dem Kinderkrankenhaus Auf der Bult zugute.

Früher Teddy Toss

Vor fünf Jahren dauerte es etwas länger bis zum ersten Treffer. Damals standen die Indias am Zweiten Weihnachtsfeiertag dem GEC Ritter Nordhorn gegenüber - ähnlich wie jetzt ein von der Papierform her machbarer Gegner. Doch das erste Tor ließ weitaus länger auf sich warten als diesmal, erst im Schlussdrittel trafen die Indians und eröffneten das Teddybär-Feuerwerk.

Bilder vom Spiel der Eishockey-Oberliga zwischen den Hannover Indians und dem EC Harzer Falken


Trainer Lenny Soccio gibt den Indians Instruktionen. Zur Galerie
Trainer Lenny Soccio gibt den Indians Instruktionen. ©
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Parallele zu damals: Erneut tat sich der ECH schwer gegen ein Kellerkind der Staffel Nord. Denn das Unterzahltor sorgte für keine Sicherheit. Bei den Indians lief nicht viel zusammen, weder im eigenen Powerplay noch in numerischer Gleichheit. Lasse Bödefeld hatte bei einem Konter in Unterzahl den Ausgleich auf dem Schläger und bereits ECH-Torhüter Kevin Beech ausgespielt, verlor dann aber die Kontrolle über die Scheibe (15.).

Ausgleich als Weckruf

Die zu diesem Zeitpunkt erste gelungene Kombination gelang den Gastgebern in der 30. Minute: Über Igor Bacek und Lukas Valasek kam am Ende eines starken Spielzugs Branislav Pohanka zum Schuss, verfehlte aber das leere Tor. Immerhin: Der aus Sicht der Falken nicht unverdiente Ausgleich, erzielt durch Brandon Morley (32.), diente als Weckruf für den ECH. Nur 25 Sekunden später erzielte Brent Norris das 2:1.

Mehr über die Hannover Indians

Im von Seiten der Indians dann weitaus besseren Schlussdrittel sorgte Robby Hein, schon seit Wochen in starker Form, mit einem Doppelpack (45., 50.) für die Entscheidung - und Pfennigs (52.) für den schließlich doch standesgemäßen Sieg. Louis Trattner (57.) stellte den 5:2-Endstand her.

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