14. November 2020 / 12:57 Uhr

Heimspiel der TSV Hannover-Burgdorf gegen die MT Melsungen offiziell abgesagt

Heimspiel der TSV Hannover-Burgdorf gegen die MT Melsungen offiziell abgesagt

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Das Heimspiel der TSV Hannover-Burgdorf gegen die MT Melsungen fällt aus.
Das Heimspiel der TSV Hannover-Burgdorf gegen die MT Melsungen fällt aus. © imago images/Christian Schroedter
Anzeige

Die Partie zwischen der TSV Hannover Burgdorf und der MT Melsungen findet nicht wie geplant am 19. November statt. Wegen eines positiven Corona-Tests von Nationalspieler Finn Lemke müssen die Melsunger vorerst in häuslicher Quarantäne bleiben. Ein neuer Termin steht noch aus.

Anzeige

In der Handball-Bundesliga tritt inzwischen ein Corona-Fall nach dem anderen auf. Zuletzt wurde unter anderem das Heimspiel der Füchse Berlin gegen die SG Flensburg-Handewitt abgesagt. Wie die Klubs und die Liga mitteilten, gibt es im Team von Trainer Jaron Siewert einen weiteren Corona-Fall. Linksaußen Milos Vujovic wurde demnach positiv getestet.

Anzeige

Während die Testergebnisse der TSV Hannover-Burgdorf weiter durchweg negativ sind, gab es beim nächsten Recken-Gegner Stuttgart unter der Woche einen positiven Befund. Seit Dienstag befindet sich Torhüter Johannes Bitter in häuslicher Qurantäne. Die Partie beim TVB findet jedoch wie geplant am Samstagabend (20.30 Uhr) statt.

Mehr über die Recken

Heimspiel gegen Melsungen wird verschoben

Fest steht inzwischen, dass die Partie der Recken gegen die MT Melsungen (19. November) verlegt wird. Melsungens Abwehrchef Finn Lemke ist der vierte Nationalspieler, der nach der EM-Qualifikation positiv getestet worden ist. Bis zum 24. November ist die Mannschaft des Ex-Hannoveraners Timo Kastening in Quarantäne.

„Schade, ich hatte mich auf die Partie gefreut“, sagt Auswahlspieler Kastening. Dem Rechtsaußen geht es gut. Die Lage in der 1. Liga nennt er „kurios und prekär, nachdem wir sie schon so gut am Laufen hatten“. Die europäischen Wettbewerbe in dieser Form laufen zu lassen, habe offenbar wenig Sinn. „Vielleicht ist es für die Zukunft mit Corona ja auch nicht verkehrt, dass man jetzt so einen Schuss vor den Bug bekommen hat“, sagt Kaste­ning.