16. Oktober 2021 / 09:54 Uhr

Heinz Mörschel will seinen Platz in der Startelf von Dynamo Dresden verteidigen

Heinz Mörschel will seinen Platz in der Startelf von Dynamo Dresden verteidigen

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Heinz Mörschel (hier beim Test gegen Viktoria Berlin) möchte sich in der Dynamo-Startelf festspielen.
Heinz Mörschel (hier beim Test gegen Viktoria Berlin) möchte sich in der Dynamo-Startelf festspielen. © Redaktion
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Der 24 Jahre alte Offensiv-Allrounder hat zuletzt zweimal in der 2. Bundesliga durchgespielt. Er braucht aber konstant gute Leistungen, um sich der wieder wachsenden Konkurrenz in der Mannschaft zu erwehren.

Dresden. Er hat nun zwar schon acht Einsätze hinter sich, auch schon zweimal dabei getroffen, doch auf der Zweitliga-Bühne ist Heinz Mörschel noch immer ein Frischling. Der Offensiv-Allrounder von Dynamo Dresden hat auch erst zwei Spiele über die vollen 90 Minuten auf dem Rasen miterlebt, die beide sehr unterschiedlich abliefen. Erst gab es das 3:0 zu Hause gegen Erstliga-Absteiger Werder Bremen, dann die 0:3-Klatsche vor zwei Wochen beim FC St. Pauli. Ein Beleg, wie schnell sich das Blatt komplett wenden kann, wenn sich eine Mannschaft zu viele Fehler leistet und gleich in der Anfangsminute - wie in Hamburg geschehen - auf die Verliererstraße gerät.

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Am Sonntag beim Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (Anstoß 13.30 Uhr) möchte Mörschel wieder ein Gewinner sein. Der 24-Jährige will nicht nur seinen Platz in der Startelf verteidigen, sondern auch wieder mit dem Verein Erfolg haben. Der in der Dominikanischen Republik geborene und in Deutschland aufgewachsene Kicker möchte schließlich in der 2. Bundesliga mehr als nur ein Intermezzo geben. Dazu muss Dynamo aber in der Liga bleiben, er sich möglichst viel zeigen. Das ist aber gar keine so leichte Aufgabe im Team des Aufsteigers: “Wir haben einen breiten Kader, wir haben gute Jungs. Da geht es Woche für Woche darum, seine Leistung zu bringen”, sagt der Ex-Uerdinger, der seit Januar 2021 im Team der Dresdner steht.

Dynamo-Profi Heinz Mörschel über den Konkurrenzkampf im Team

Sich bei den Schwarz-Gelben in die Anfangsformation zu spielen, das sei ein hartes, schweißtreibendes Unterfangen: “Da muss man Gas geben und die Argumente auf seine Seite bringen”, sagt der torgefährliche Mittelfeldspieler. Für ihn und Dynamo wäre es wichtig, wenn er seine Abschlussstärke möglichst rasch wieder unter Beweis stellen könnte. Zuletzt hat Mörschel am 4. Spieltag beim 3:1 in Rostock getroffen, danach lief es zwischenzeitlich nicht mehr so gut. Beim 0:1 in Darmstadt musste der Lockenkopf sogar das ganze Spiel zuschauen, hilflos mitansehen, wie sich Ransford-Yeboah Königsdörffer mit mäßigem Erfolg hinter den Spitzen als Spielmacher versuchte.

Auf dieser Position aber hat der recht ballsichere Mörschel für Dynamo bereits einige gute Spiele gemacht, wenngleich er auch stark davon profitierte, dass Regisseur Patrick Weihrauch schon lange mit Problemen am Sprunggelenk kämpft und nicht mitmischen konnte. Jetzt wird der Ex-Münchner aber langsam wieder fit, trainiert voll mit und wird sicher bald Ambitionen auf Spielzeit in der Liga anmelden. Der zwischenzeitlich verletzte Luca Herrmann, ein sehr flexibler Mittelfeldmann, ist laut Trainer Alexander Schmidt derweil schon wieder sehr nah dran an der Startelf und erhöht den Druck auf Mörschel ebenso. Da käme für den 1,90 Meter großen Offensiv-Allrounder, der einst in Mainz ausgebildet wurde, ein starker Auftritt gegen den 1. FC Nürnberg gerade recht. Werbung in eigener Sache lässt sich schließlich am besten dann betreiben, wenn das Rampenlicht brennt.