12. September 2019 / 09:11 Uhr

Heiß auf den Saisonstart: Badenstedts Handball-Frauen wollen Drittliga-Titel verteidigen

Heiß auf den Saisonstart: Badenstedts Handball-Frauen wollen Drittliga-Titel verteidigen

Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Das Team (vorne, von links): Saskia Rast, Anabel Heitefuß, Kim Lucas, Hanna Belgardt, Lena Seehausen und Maraike Kusian. Mitte, von links: Geschäftsführer Uwe Lehmann, Marieke Heilmann, Leonie Neuendorf, Marie-Kristin Gerber, Jana Pollmer, Natasha Ahrens, Physio Lisanne Kruppa und Teammanagerin Frauke Kemmer. Hinten, von links: Trainer Christian Hungerecker, Alina Könecke, Celia Heitefuß, Mia Lakenmacher, Denise Friebe, Ivonne Krängel sowie Co-Trainer Diego Athens. Es fehlt Nathalie Pagel.
Das Team (vorne, von links): Saskia Rast, Anabel Heitefuß, Kim Lucas, Hanna Belgardt, Lena Seehausen und Maraike Kusian. Mitte, von links: Geschäftsführer Uwe Lehmann, Marieke Heilmann, Leonie Neuendorf, Marie-Kristin Gerber, Jana Pollmer, Natasha Ahrens, Physio Lisanne Kruppa und Teammanagerin Frauke Kemmer. Hinten, von links: Trainer Christian Hungerecker, Alina Könecke, Celia Heitefuß, Mia Lakenmacher, Denise Friebe, Ivonne Krängel sowie Co-Trainer Diego Athens. Es fehlt Nathalie Pagel. © Jörg Zehrfeld
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Die Handball-Frauen des TV Badenstedt können den Saisonstart kaum noch abwarten. Das Meisterteam der letzten Saison ist fast unverändert und immer noch erfolgshungrig.

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Badenstedts Trainer Christian Hungerecker sieht dem Saisonstart gelassen entgegen: „Unser Saisonziel? Als Meister liegt das auf der Hand. Wir wollen unseren Titel verteidigen.“ Von einer Depression nach dem Verzicht auf den Aufstieg in die 2. Liga ist bei den Handballfrauen nichts zu spüren. „Ich habe es im Rahmen unseres Athletikcamps im ersten Teil der Vorbereitung sogar noch einmal besonders angesprochen“, sagt Hungerecker: „Wichtig ist, dass wir eine erfolgshungrige Mannschaft bleiben.“

Nicht zu stoppen: Marie-Kristin Gerber vom TV Badenstedt
Nicht zu stoppen: Marie-Kristin Gerber vom TV Badenstedt © Flo Petrow
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Turnierteilnahme wird großer Erfolg

Das bewies Badenstedt beim Oldenburger Wunderhornturnier. Als Nachrücker für den russischen Vizemeister Lada Togliatti war Badenstedt der Exot im Feld, begegnete den Erstligisten aber durchaus auf Augenhöhe. Höhepunkt war das Remis gegen Erstligist VfL Oldenburg. „Wir haben mit der Teilnahme hoch gepokert, unter dem Strich war das Turnier aber besser als jedes Mentaltraining“, sagt Hungerecker.

Er kann in der kommenden Saison praktisch auf die unveränderte Mannschaft zurückgreifen. Von den Feldspielerinnen sind nur die ohnehin lange verletzte Luzie Hilke (Studium in Marburg) und Alina Defayay (zu Zweitligist Werder Bremen) nicht mehr dabei. Dazu beendet Torhüterin Frauke Kemmer aus gesundheitlichen Gründen ihre Karriere. Die 27-Jährige steht aber als Teammanagerin weiter zur Verfügung. Zur Freude Hungereckers: „Frauke nimmt viele Dinge noch aus Spielerperspektive wahr und ist mir eine große Hilfe.“

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"Schritt in die richtige Richtung"

Umso wichtiger, da das Aufgabenfeld des Trainers im Rahmen der Gründung der Spielbetriebs UG erweitert wurde. Er ist künftig auch für die Oberliga-Mannschaft („unser Juniorteam“), sowie die A-, B- und C-Jugend verantwortlich. Mit Geschäftsführer Uwe Lehmann führte Hungerecker im Sommer viele Gespräche. „Es ging darum, einen roten Faden für eine inhaltliche Kultur unseres Vereins zu entwickeln.“ Ziel ist es, dass sich die Spielerinnen bewusst würden, für welche Art Handball der TV Badenstedt steht. „Außerdem geht es um deren Persönlichkeitsentwicklung“, erklärt Hungerecker.

Die Ausgliederung der ersten Mannschaft bezeichnet er als „Schritt in die richtige Richtung“, um mehr wirtschaftliche Eigenständigkeit zu bekommen. Die Umbenennung der Reserve sei ein weiteres Puzzleteil, um den Charakter und die Bedeutung des Anschlusskaders zu unterstreichen.

Zunächst gilt es, am Samstag (19 Uhr) die Auftakthürde gegen den Buxtehuder SV II zu nehmen. „Ein Gegner, den ich nicht einschätzen kann“, sagt Hungerecker, der wie im Vorjahr den Frankfurter HC und die HSG Viöl als Konkurrenten im Titelkampf sieht.

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