11. November 2021 / 14:00 Uhr

„Held der Woche“: 70,1 Prozent stimmen für Simon Wüstefeld vom TSV Nesselröden

„Held der Woche“: 70,1 Prozent stimmen für Simon Wüstefeld vom TSV Nesselröden

Kathrin Lienig
Göttinger Tageblatt
Simon Wüstefeld erhielt 70,1 Prozent der Stimmen.
Simon Wüstefeld erhielt 70,1 Prozent der Stimmen. © r/TSV Nesselröden
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Mit deutlichem Vorsprung hat Simon Wüstefeld vom TSV Nesselröden das Rennen um den Titel „Held der Woche“ für sich entschieden: Bei der SPORTBUZZER-Umfrage wurde er von 70 Prozent der Teilnehmer gewählt.

Simon Wüstefeld heißt der neue „Held der Woche“: Bei der Online-Abstimmung im Tageblatt-Sportportal SPORTBUZZER setzte sich der 20-jährige Fußballer des TSV Nesselröden deutlich gegen seine drei Konkurrenten durch. Mit 70,1 Prozent der Stimmen (309) gewann der dreifache Torschütze des vergangenen Wochenendes das Voting. Auf den Plätzen folgten: André Petzke (A-Junioren SC Hainberg/15,4/68), Richard Hehn (SVG/8,8/39) und Niklas Pfitzner (SC Hainberg/5,7/25).

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In „Mittelstürmer-Manier“ habe Wüstefeld die drei Tore im Eichsfeld-Derby der Kreisliga beim 4:1-Auswärtserfolg gegen den FC Höherberg erzielt, berichtete der scheidende TSV-Trainer Jan-Philipp Brömsen. „Er war definitiv der Matchwinner und hat gezeigt, was er kann. Mit ein bisschen mehr Ehrgeiz und Trainingsfleiß muss für ihn die Kreisliga nicht Endstation sein.“

Das mit der „Endstation“ sieht Wüstefeld auch so – allerdings würde er am liebsten mit dem gesamten TSV-Team in die Bezirksliga aufsteigen. „Unser Ziel ist es zunächst einmal, die Aufstiegsrunde zu erreichen. Mein persönliches Ziel ist schon der Aufstieg“, sagt der Torjäger, der gemeinsam mit Julius Leineweber die interne Nesselröder Torstatistik anführt. Beide haben bislang fünf Treffer erzielt.

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Leineweber war es auch, der Wüstefeld nach dem 1:2-Anschlusstreffer des FCH mit einem langen Pass bedient hatte, sodass dieser den Ball am Höherberg-Keeper vorbeischieben konnte. Das erste und dritte Tor in diesem Prestigeduell fiel jeweils nach einer Ecke. Die richtige Motivation für diese Partie hatte sich der Brochthäuser einen Tag zuvor in der Allianz-Arena geholt, als sein Vorbild Robert Lewandowski in der 75. Minute das 2:0 für den FC Bayern München gegen den SC Freiburg schoss.

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Wüstefeld hat sich in dieser Saison aber nicht nur als Stürmer ausgezeichnet. Der Auszubildende bei der Stadt Duderstadt stand im Duell mit dem TSV LaSeu II auch schon zwischen den Pfosten und sicherte seiner Mannschaft den Sieg. „Ich gehe gern mal ins Tor. In der A-Jugend habe ich eine Saison lang beim JFV Eichsfeld zwischen den Pfosten gestanden, weil wir keinen Torwart hatten. Da sind wir sogar in die Landesliga aufgestiegen.“