25. November 2021 / 15:00 Uhr

„Held der Woche“: Dominick Theune gilt als Elfmeter-Killer

„Held der Woche“: Dominick Theune gilt als Elfmeter-Killer

Kathrin Lienig
Göttinger Tageblatt
Dominick Theune
Dominick Theune © r/privat
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Ein Keeper schlägt zwei Doppel-Torschützen: Dominick Theune von GW Hagenberg ist der neue „Held der Woche“. Er hat eine große Fan-Base, mehr als 50 Prozent der Stimmen entfielen bei der SPORTBUZZER-Umfrage auf den Torhüter.

Dominick Theune heißt der neue „Held der Woche“: Bei der Online-Abstimmung im Tageblatt-Sportportal SPORTBUZZER kam der Torwart des Fußball-Kreisklassisten GW Hagenberg auf den ersten Platz: Der 29-Jährige war beim 1:1 gegen Bonaforth im Nachholspiel der Fels in der Brandung, vereitelte einige hundertprozentige Chancen des Gegners und parierte zudem noch einen Elfmeter.

Auf Theune entfielen bei der Abstimmung 197 Stimmen, was einen Stimmanteil von 50,6 Prozent bedeutete. Die Plätze zwei und drei belegten Max Jünemann (FC Höherberg) mit 29,3 Prozent (114 Stimmen) und Gianni Weiss mit 20,1 Prozent (78 Stimmen).

Theune, der in Fußballerkreisen unter dem Spitznamen „Latscho“ bekannt ist, begann als Feldspieler beim I. SC Göttingen 05, wechselte mit zwölf Jahren zum TSV Holtensen und während seiner Zeit dort auch ins Tor. „Ich hatte einen komplizierten Schien- und Wadenbeinbruch“, nennt der selbstständige Glas- und Gebäudereiniger en grund. Die Keeper-Rolle war ihm nicht unbekannt, sein Bruder Steven hatte ihn immer ins Tor gestellt und drauf geschossen. Mit der Position als Torhüter hatte sich Theune schnell angefreundet, trainierte in Holtensen schon früh mit der Herren-Landesliga-Mannschaft, wechselte dann für die letzten Jahre in der Jugend wieder zu 05 und spielte da unter seinem „absoluten Lieblingstrainer Arunas Zekas“. Beim Sparkasse & VGH Cup in der Lokhalle wurde er in dieser Zeit als bester regionaler Spieler ausgezeichnet.

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Im Herrenbereich spielte Theune für Holtensen und Sparta, zu dieser Saison wechselte er zu den Grün-Weißen auf den Hagenberg. „Hier spiele ich mit vielen Freunden und einigen Verwandten zusammen“, erzählt der Fußballer, für den der Sport aber inzwischen ein wenig in den Hintergrund gerückt ist. „Meine Verlobte Jenny und ich haben drei wunderschöne Mädchen und bekommen demnächst die vierte Tochter. Da nehme ich mir natürlich auch Zeit für die Familie. Aber die Kinder halten mich auch fit.“

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Theune, dessen Vorbild Oliver Kahn ist („Ich kann genauso gut motzen wie er“), gilt als Elfmeter-Killer. In der vergangenen Saison hat er sieben von neun Strafstößen gehalten. „Eine besondere Technik habe ich nicht, vielleicht eine gute Antizipation“, sagt der Fan des FC Bayern München. Sein Vater sei Gladbach-Anhänger, da gebe es schon einmal Sticheleien. „Nach der deutlichen Pokalniederlage war ich dann erst einmal zwei Wochen nicht bei meinen Eltern“, erzählt Theune. Für seine Mannschaftskameraden wird er auf die Wahl zum „Helden der Woche“ „natürlich einen ausgeben. Ich hoffe, wir trainieren noch einmal und treffen uns. Da lasse ich mir etwas einfallen.“