18. November 2021 / 17:23 Uhr

„Held der Woche“: Philipp Schöttler von der SG Bergdörfer hat nichts verlernt

„Held der Woche“: Philipp Schöttler von der SG Bergdörfer hat nichts verlernt

Eduard Warda
Göttinger Tageblatt
„Held der Woche“: Philipp Schöttler (l.) hier im Zweikampf mit Sven Heinrich.
„Held der Woche“: Philipp Schöttler (l.) hier im Zweikampf mit Sven Heinrich. © Helge Schneemann
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Es war ein knappes Rennen, doch am Ende jubelte der Doppel-Torschütze der SG Bergdörfer: Philipp Schöttler gewann die SPORTBUZZER-Umfrage zum „Helden der Woche“ vor Tobias Jung vom Bovender SV und dem SG-Siegtorschützen Christoph Eckermann.

Philipp Schöttler heißt der neue „Held der Woche“: Bei der Online-Abstimmung im Tageblatt-Sportportal SPORTBUZZER kam der defensive Mittelfeldspieler des Fußball-Bezirksligisten SG Bergdörfer auf den ersten Platz: Der 27-Jährige war mit seinen beiden Treffern maßgeblich daran beteiligt, dass sein Team am ersten Spieltag der Abstiegsrunde einen 1:3-Rückstand gegen die SG Rehbachtal noch zu einem 4:3-Erfolg drehte.

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Dominic Gerstler (TSV Nesselröden) Zur Galerie
Dominic Gerstler (TSV Nesselröden) ©

Auf Schöttler entfielen bei der Abstimmung 155 Stimmen, was einen Stimmanteil von 36,6 Prozent bedeutete. Die Plätze zwei und drei belegten Tobias Jung vom Bovender SV mit 30,7 Prozent (130 Stimmen) und Schöttlers Teamkollege Christoph Eckermann mit 26,4 Prozent (112 Stimmen), der gegen Rehbachtal in der Nachspielzeit das Siegtor erzielte.

Der „Held der Woche“ war zweimal per Kopf erfolgreich und machte damit aus einem 1:3-Rückstand einen 3:3-Zwischenstand, bevor es in der Nachspielzeit doch noch zum Sieg reichte. „Ohne Eckis Tor hätten wir nicht gewonnen, und der Erfolg war sowieso ein Sieg des Teamgeistes“, sagt Schöttler bescheiden über seine beiden Treffer.

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Klar, als Abwehrspieler muss man kopfballstark sein, aber mit seinen Buden stellte Schöttler auch seine alten Stürmerqualitäten unter Beweis – vor Jahren fing er bei der SG als Angreifer an. Danach spielte er in der Abwehr, bevor er nun als Sechser im defensiven Mittelfeld angesiedelt ist.

In seiner Jugend spielte der Gerblingeröder für seinen Heimatverein SG Pferdeberg, danach ging es zur A-Jugend von Sparta, zurück zu Pferdeberg und dann zur SG Bergdörfer. Die hatte sich die Saison eigentlich anders vorgestellt, doch nun geht es in der Abstiegsrunde um den Klassenerhalt.

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Schöttler, der mit Werder Bremen sympathisiert, ist nach wie vor optimistisch, auch wegen des mannschaftlich geschlossenen Auftritts gegen die SG Rehbachtal: „Wie wir uns zurückgekämpft haben – das hatte Charakter“, sagt 27-Jährige, der bei der Polizei Göttingen tätig ist und in Duderstadt wohnt. Wenn es klappt mit dem Klassenerhalt, verspricht er, „werden wir nächstes Jahr wieder angreifen“.