26. Oktober 2019 / 13:55 Uhr

Nach sechs Minuten im Wildparkstadion: "Henne" Weydandt beendet seine Flaute

Nach sechs Minuten im Wildparkstadion: "Henne" Weydandt beendet seine Flaute

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
96 bejubelt den Treffer von Hendrik Weydandt.
96 bejubelt den Treffer von Hendrik Weydandt. © dpa
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Hannover 96 führt zur Pause 2:1 gegen den Karlsruher SC. Nach langer Flaute hat Hendrik Weydandt mal wieder das Netz zappeln lassen. Und nicht nur das: Die taktische Umstellung von Trainer Mirko Slomka greift gleich doppelt, denn Marvin Ducksch traf ebenfalls.

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63 Tage hat er gewartet. Sechs Spiele hat er nicht getroffen. Gegen Kiel und Dresden kam er nicht zum Einsatz. Jetzt hat er wieder geknipst: Hendrik Weydandt.

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Alle Spitzen an der Führung beteiligt

Nach nur sechs gespielten Minuten im Wildparkstadion des Karlsruher SC war der bullige Stürmer wieder zur Stelle. Nach Balleroberung von Edgar Prib geht das Spielgerät über Marc Stendera zu Cedric Teuchert, dieser spielt Weydandt durch die Schnittstelle an - und der vollstreckt unaufgeregt. Mit seinem dritten Saisontor sorgt der Märchenprinz für die Führung gegen die Karlsruher.

Der Treffer des fleißigen Landringhäusers war jedoch schon zwei Minuten später egalisiert. Choi Kyoung-Rok schießt Marcel Franke im 96-Strafraum an die Hand. Den fälligen Strafstoß verwandelte Marvin Wanizek mit links ins obere rechte Eck.

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Umstellung zahlt sich aus

Aber trotzdem hat sich Mirko Slomkas Entscheidung bereits jetzt ausgezahlt. Weydandt zum 1:0, Marvin Ducksch zum 2:1. Schon bei der 0:2-Niederlage im DFB-Pokal hat er auf seine beiden nominellen Strafraumstürmer gesetzt. "Wir haben es im Pokal mit Henne und Duckschi versucht, das hat nicht so gut funktioniert", aber eben in der Spitze. "Wir haben kein Tor gemacht. Systematisch ist es momentan ein bisschen anders."

Die Bilder zum Spiel Karlsruher SC gegen Hannover 96

Der Karlsruher Trainer Alois Schwartz (links) und der 96-Trainer Mirko Slomka begrüßen sich vor Spielbeginn. Zur Galerie
Der Karlsruher Trainer Alois Schwartz (links) und der 96-Trainer Mirko Slomka begrüßen sich vor Spielbeginn. ©

Wie Slomka das meint, spiegelt sich in der taktischen Ausrichtung wieder: Statt eines 3-5-2 laufen die Roten im Ligaspiel im 4-3-3 auf. "Henne" auf rechts, Ducksch mimt den Zentralstürmer und Teuchert besetzt die linke Flanke. Auf rechts robust, im Zentrum technisch stark, auf links filigran.

von Marvin Behrens

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