01. Juni 2021 / 16:38 Uhr

Effenberg sieht Bayern-Bosse nach Rummenigge-Rückzug vor "Mega-Herausforderungen"

Effenberg sieht Bayern-Bosse nach Rummenigge-Rückzug vor "Mega-Herausforderungen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Für Stefan Effenberg ist der vorzeitige Abschied von Karl-Heinz Rummenigge bei den Bayern mit Risiko verbunden.
Für Stefan Effenberg ist der vorzeitige Abschied von Karl-Heinz Rummenigge bei den Bayern mit Risiko verbunden. © IMAGO/MIS/Fotostand (Montage)
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Der verfrühte Rückzug von Karl-Heinz Rummenigge als Vorstandsboss des FC Bayern München kam überraschend. Ex-Bayern-Kapitän Stefan Effenberg schätzt den Abschied des 65-Jährigen als riskant ein. Für Nachfolger Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic erhöhe sich nun der Druck.

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Stefan Effenberg sieht in dem vorzeitigen Abschied von Karl-Heinz Rummenigge als Vorstandschef von Bayern München auch ein Risiko für den deutschen Rekordmeister. "Er hätte noch abwarten und verfolgen können, wie die Mannschaft mit Julian Nagelsmann in die Vorbereitung und die Saison kommt, wie sie sich in der Vorrunde der Champions League schlägt, um dann im Winter zu gehen", schrieb der frühere Bayern-Kapitän in seiner Kolumne bei t-online.de.

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Der Verein hatte am Dienstag mitgeteilt, dass Rummenigge ein halbes Jahr früher als geplant seinen Posten abgibt und seinen Vertrag zum 30. Juni 2021 auflöst. Die Aufgaben des 65-Jährigen übernimmt Oliver Kahn, der eigentlich zum 1. Januar 2022 an die Klub-Spitze rücken sollte. Schon vor zwei Jahren hatte sich in Vereinspatron Uli Hoeneß die zweite prägende Figur der vergangenen Jahrzehnte aus der ersten Reihe zurückgezogen.

Nun stünden Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic komplett in der Verantwortung und auch unter einem enormen Druck, glaubt Effenberg. "Der Anspruch ist, dass sie kein Stück weniger erfolgreich sind als ihre Vorgänger in der Vergangenheit – und alles im Griff haben wie Rummenigge und Hoeneß. Dabei stehen sie vor Mega-Herausforderungen", meinte der 52-Jährige. Der Verein steht seiner Ansicht nach "mitten in dem vielleicht größten Umbruch aller Zeiten".